aktuelle Inszenierung:

Tempus fugit -  Schultheater an der
Freien Waldorfschule Lörrach
 

   
 
 

"Der Mantel"
nach Nikolaj Wassiljewitsch Gogol

Regie: Karin Maßen
 

 


 

   
   
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  zum Stück:

Das grotesk-phantastische Drama, „Der Mantel“ spielt in Sankt Petersburg im damaligen zaristischen Russland und spiegelt die gesellschaftliche Situation des 19. Jahrhundert wieder.

Der Protagonist Akakij Akakijewitsch ist ein Beamter und zugleich verarmter Titularrat, von gesellschaftlich niedrigem Rang. Seine ganze Leidenschaft gilt seinem Beruf: er ist Kopist, d.h. er schreibt Schriftstücke ab. Daneben hat er kein Privatleben, er geht keinen Vergnügungen nach. Die Liebe zu seinem Beruf erfüllt ihn ganz und gar.

Dieser Eifer stößt auf Unverständnis seiner Arbeitskollegen, so dass er zum Gespött der Anderen wird. Akakij Akakijewitsch bekommt von alldem nichts mit. Er bewegt sich in seiner eigenen glücklichen Welt, in der Welt der Buchstaben.

Mit dem Erwerb eines neuen Mantels, den er sich buchstäblich „erhungern“ muss, nimmt sein Leben eine entscheidende Wendung. Der Mantel löst einen inneren und einen äußeren Wandel Akakijewitschs aus. Zum ersten Mal nimmt er seine Umgebung wahr und erhält einen neuen Status in der Gesellschaft. Ihm und seinem neuen Mantel zu Ehren wird ein kleines Fest veranstaltet.

Doch auf dem Heimweg wird Akakij Akakijewitsch seines Mantels beraubt und sein Schicksal nimmt eine dramatische Wendung...
 

 
  zum Autor:

Nikolaj Wassiljewitsch Gogol wurde am 01.April 1809 als Sohn eines ukrainischen Gutsbesitzers geboren. Er besuchte das Gymnasium in Neschyn und begann dort seine ersten literarischen Versuche. Nach einigen Jahren gab er auch seine Stellung beim Staatsdienst auf und wurde Geschichtslehrer. Dabei lernte er den Dichter Alexander Puschkin kennen, der ihm die Welten der russischen Literatur offenbarte. Es heißt, dass Puschkin ihn sehr bei seinen Werken inspiriert hat. Mit seiner volkstümlichen ukrainischen Erzählung Abend auf dem Weiler bei Dikanka feierte er einen überraschenden Erfolg und zeigte schon hier seinen Hang zum Dämonischen. Seine Werke sind geprägt von märchenhafter, gar unheimlicher Phantastik und düsterem Humor. Sein Werk Der Mantel zeigt treffend die teils überhebliche und korrupte Lebensart des russischen Bürgertums. Doch war Gogols Leben nicht nur von seinen Erfolgen geprägt, so unternahm er mehrere Reisen nach Europa, während er an einer religiös motivierten paranoiden-halluzinatorischen Psychose litt. Seine Psychose führte schließlich zu seinem Tod; Gogol verstarb im Alter von 42 Jahren an den Folgen eines streng religiösen Fastens. 
 

 
   
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Fotos: Thomas Quartier

 

 

 
 
Es spielen:
 
Hannah Baumgartner Isabelle Baumgartner
Nicola Biesold Andres Calahorrano
Sebastian von Czenstkowski Larissa Fischer
Laura Fischer Gregor Genrich
Annika Greiner Sarah Henke
Johanna Höchst Esra Kammerer
Luca Klingele Julia Kuntosch
Joseph Lee Mc Queen Wenke Müller
Désirée Schmitz Elisa Schreiner
Stefan Simon Nirosi Vaiyramuthu
Hannah Voigt Christian Weyrich
 
 
 
   
Regie/Dramaturgie: Karin Maßen
   
Co-Regie: Etienne Blatz, Patrick Greiner, Sören Herrmann, Till Lang, Miriam Pfitzenmaier, Michael Zier
Beleuchtung André Kulawik
 
 
 

 

 

 

IMPRESSUM

 

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