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aktuelle Inszenierung:
Tempus fugit -
Schultheater an der
Freien Waldorfschule Lörrach
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Kontakt
Regie: Karin Maßen
in Zusammenarbeit mit: Elisabeth Wenk, Eva
Hintermaier, Petra Jeroma Maren Lea, Sören Herrmann und
Elias Füchsle
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12-Klassstück – was heißt das?
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Menschen suchen Menschen |
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> Die
Proben |
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> Danke |
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> Presse |
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> Fotos |
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Es spielen |
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12-Klassstück – was
heißt das?
Für uns bedeutete das
Stück nicht nur Proben und Theater, sondern auch selber Verantwortung
übernehmen und alles zu organisieren. Wir teilten uns in Gruppen ein,
die dann verschiedene Aufgaben zugewiesen bekamen; eine Gruppe suchte
Sponsoren, eine andere war für den Bühnenbau und eine für die Kostüme
verantwortlich. Dabei stellten wir fest, wie viel Arbeit hinter einer
solchen Produktion steckt; Plakate mussten designt und gedruckt werden,
Programmhefte hergestellt, Flyer verteilt und und und… Bei dieser
Arbeit, bei der wir ziemlich auf uns alleine gestellt waren, konnten wir
spüren, wie wichtig es ist, dass man sich aufeinander verlassen kann und
so wurde das Gruppengefühl der Klasse gefördert und gestärkt.
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Menschen suchen
Menschen
Egal wohin man schaut, in welche Epoche oder in
welche Schichten der Menschheit - eine Sache verbindet uns alle, macht
uns alle gleich: Wir brauchen uns gegenseitig, um glücklich zu sein.
Heute Abend werden wir Sie auf eine Reise durch die Zeit mitnehmen und
Ihnen zeigen, welche Schwierigkeiten sich dabei auftun, will man in den
Kontakt mit anderen Menschen treten. Denn wie so oft haben die Menschen
nicht selten Angst vor dem "brauchen" und stellen sich auf der Suche
nach dem Glück selber das Bein. Wir werden durch drei verschiedene
Epochen gehen, von damals bis in die heutige Zeit um Ihnen zu zeigen,
was sich unterwegs verändert hat - und was eben auch nicht! Als
Vorbilder für das Stück dienen uns einige verschiedene Vorlagen, die
alle aber mit dem Thema "Kontakt" spielen, und die auf den nächsten
Seiten noch genauer vorgestellt werden. In dem Theaterstück "Kontakt"
geht es also im Grund um uns alle; wir haben unsere Schwächen und auch
unsere Stärken, doch irgendwo suchen wir alle nach demselben Glück, egal
ob zickig oder lieb, reich oder arm, alt oder jung und auch wenn der Weg
bis zum Ziel schwer ist und man manchmal alles verflucht, herbe
Enttäuschungen und auch Schmerz ertragen muss und sich nach einer
zerbrochenen Beziehung schwört, alleine zu bleiben - nach einer Weile
machen wir uns wieder alle auf die Suche nach Nähe, Teilen und gemeinsam
etwas erleben; nach Menschen.
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Die Proben
Das Wichtigste bei einem
Theaterstück sind wohl die Proben. Doch das Wichtigste bei den Proben
ist das Aufwärmen, die Konzentration und ein gutes Gruppengefühl zu
haben oder es zu bekommen. Aber was für Aufwärmübungen gibt es denn für
ein Theaterstück? Also da wäre das Sprechen, vor allem laut und
deutlich, Gesten zu spielen, groß und viel sagend und man muss
natürlich, das ist ganz wichtig, die Konzentration aufbauen. Viele
Übungen und Beispiele haben wir in dieser Zeit kennen gelernt. Zum
Beispiel eine Klatschübung. Zu dieser Übung müssen alle im Kreis stehen.
Eine Person fängt an und überspringt die, die neben dran steht; nun die
zweite neben dem, der angefangen hat, gibt das Klatschen an die Person,
die übersprungen werden. Diese wiederum gibt es dann zwei Personen
weiter und die dann wiederum eine Person zurück. Also geht das Klatschen
immer zwei vor und eins zurück. Natürlich spielt das Thema „Kontakt“ im
Theater eine große Rolle. Ganz besonders in unserem Stück. Die Übungen
waren demnach mit diesem Thema verbunden. Wir haben viel mit älteren
Texten gearbeitet und diese auch in kleineren Gruppen oder auch zu
Zweit, umgesetzt, also gespielt. Die vier Wochen Proben haben uns allen
sehr viel Spaß bereitet. Der Ernst gehört natürlich auch immer dazu,
aber Spaß hatten wir öfters mal und es ist ja auch zu etwas gekommen.
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Danksagung
Wir, die 12. Klasse, danken ganz herzlich Karin Maßen und dem restlichen Team von Tempus
fugit: Sören Herrmann, Eva Hintermaier, Petra Jeroma, Elias Füchsle, Elisabeth Wenk und Maren Lea, für die großartige Unterstützung und die Geduld, wir danken Nicole-Yvonne für den Tanz und die Choreografien, wir danken Ioana Ilie für die musikalische Leitung und allen andern, die uns ebenso geholfen haben, sei es mit Verpflegung oder einfach mit ein paar aufbauenden Worten…
….Danke!!!
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Presse
Die Oberbadische vom 7.12.10
Versuche von Annäherung
Die 12. Klasse der Freien Waldorfschule spielt „Kontakt“
Von Beatrice Ehrlich
Lörrach. Am Ende stehen sich
zwei verfeindete Gruppen gegenüber. Jetzt wird deutlich, dass aus all
dem Geplänkel der vergangenen zwei Stunden, den zärtlichen bis plumpen
Annäherungsversuchen aus vier Jahrhunderten Theatergeschichte, schnell
Ernst werden kann.
Wer mit wem darf, kann und soll, das ist
keineswegs klar. Das ganze Stück über schlüpfen die Zwölftklässler in
verschiedene Rollen. Scheinbar mühelos fügen sich jene, die gerade noch
Protagonisten waren, gleich darauf in die große 'Gesellschaft' im
Hintergrund ein. Schauplatz ist ein schlichtes Café, mal Bar, mal
Ballsaal. Da wird geschäkert, geflirtet und gebaggert, über alle
Standesgrenzen hinweg: Nation, Geschlecht, Bildungshintergrund - alles
egal, denn nur die Liebe zählt. Die vielen Tanzszenen sind sinnbildlich
für diese schönste Sache im Leben. Hier und da wird sogar ein Tango aufs
Parkett gelegt. Oder ist all das nur Illusion? Ein Luftballonherz
zerplatzt, die vergebliche Liebe des Malers zu seinem Modell, das
bereits in festen Händen ist, wird laut weinend beklagt.
Vier
Wochen am Stück haben die Zwölftklässler der Waldorfschule Lörrach,
zusammen mit Regisseurin Karin Maßen von Tempus fugit geprobt. Das hat
sich gelohnt. Ihnen gelingen bezaubernde Miniaturen, in den Dialogen
arbeiten sie Zweifel und Zurückweisung, Lust und Leidenschaft
detailliert heraus.
Ob Romeo oder Holden Caulfield - hier zeigen
sich echte Schauspiel-Talente. Allgemein fällt auf, dass alle Akteure
sich auf der Bühne sicher und selbstbewusst bewegen und sogar mit
Blicken die Spannungsbögen durchhalten können. Dass hier im Vorfeld
professionelle Theaterarbeit geleistet wurde, ist deutlich spürbar. Ganz
zu schweigen vom Formalen: Die Rollen sitzen, die oft mehrstimmigen
Gesangseinlagen gelingen tadellos, und zwar ohne Mikrofon, anders als
man es heute von vielen Schüleraufführungen kennt.
Raffiniert
auch der Kunstgriff, nur durch Bewegungen der Akteure weitere,
unsichtbare Requisiten auf die Bühne zu holen. Ein imaginärer Spiegel
verführt alle Vorbeikommenden zu witzigen, aber auch peinlichen
Verrenkungen und Gesten: ein Mädchen klappst sich kokett selbst auf den
Po - da müssen die Premieren-Zuschauer am Freitagvormittag, darunter
viele Schüler, laut lachen. 'Kontakt' ist sehenswert.
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BZ vom 04.12.2010
Kontakt ist der Schlüssel
Selbst entwickeltes Zwölftklass-Spiel der Freien
Waldorfschule
LÖRRACH (tm). Liebe und Erotik bewegen die
Welt, seit es Menschen gibt. Von jeher suchen die Geschlechter Kontakt
zu einander, und von jeher ist die Suche nach dem Glück begleitet von
Schwierigkeiten und Scheitern, von Enttäuschungen und Schmerzen.
"Kontakt..." heißt das Theaterstück, das in der Waldorfschule als
Klassenspiel der 12. Klasse gestern Premiere hatte und heute um 20 Uhr
ein weiteres Mal gezeigt wird. Unter Mithilfe des freien Theaters Tempus
fugit und unter der Regie von Karin Maßen haben die Schülerinnen und
Schüler selbst ein Stück entwickelt. Entstanden ist eine heitere, aber
auch nachdenkliche Reise durch Liebesverwirrungen mehrere Jahrhunderte.
Ob im Ballsaal oder in der Bar, es geht um Kontakt mit anderen Menschen,
mit dem anderen Geschlecht. Zitate aus Literatur und Schauspiel fließen
ein. Romeo und Julia treten auf, Lotte und Werther, Eliza Doolittle aus
"My Fair Lady" . Aus Literatur und eigener Erfahrung und aus ganz viel
Fantasie haben die Schülerinnen und Schüler ein Stück kreiert, das
witzige und traurige Elemente besitzt und große Gefühle thematisiert.
Gelungene Texte und Rollen und überzeugende schauspielerische Leistungen
machen das Stück ebenso zu einem Erlebnis wie eindrucksvolle
Gesangseinlagen und die Inszenierung.
"Die Klasse hat vier Wochen
lang geprobt, in der Endphase oft bis Mitternacht" , erzählt
Klassenbetreuerin Ingrid Rögels. Nicht nur das Stück an sich, auch
Kostüme und Bühnenbild, Werbung und Programmheft und die Sponsorensuche
haben die Schüler selbst gemacht. Sehr eigenständig hätten sie das
getan, doch es habe auch Momente der Verzweiflung gegeben, berichtet
Ingrid Rögels. "Aber es hat alles geklappt, und der letzte Hosenknopf
wurde gerade noch angenäht" , sagte die Lehrerin vor der Premiere. Das
Klassenspiel ist neben der Kunstfahrt am Ende einer der Höhepunkte der
Oberstufe und gehört zum Abschluss der Waldorfschulzeit. |
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Fotos
Generalprobe am 2. Dezember 2010 |
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Fotos: Thomas Quartier |
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Es spielen:
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| Sebastian Blanke |
Bernadette Tshiang |
| Magdalena Blatz |
Lea Bötticher |
| Marfa Gadacz |
Luna Deffke |
| Diren Kaygisiz |
Kevin Greiner |
| Lisa Regnat |
Jonas Günther |
| Leonie Huber |
Stephanie Schnepf |
| Matthias Sturm |
Mareike Keetman |
| Mirjam Rudolph |
Vincent von Czenstkowski |
| Aurea Piffaretti |
Josè Lindner |
| Felix Kolz |
Max Gehri |
| Fiona Schreiner |
Michael Sawitzki |
| Sarah Henker |
Fridtjof Worel |
| Larissa Feger |
Thomas Zimmer |
| Isabell Hunger |
Lena Salach |
| Nele Herrmann |
Alexander Simon |
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Regie: |
Karin Maßen in Zusammenarbeit
mit: Elisabeth Wenk, Eva Hintermaier, Petra Jeroma, Maren Lea,
Sören Herrmann und Elias Füchsle |
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Programmheft/Plakat, Spielerfotos,
Bühnenbild, Kostüme,
Texte: |
12. Klasse |
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Musikalische Begleitung: |
Ioana Ilie |
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Tanz: |
Nicole-Yvonne |
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Licht: |
André Kulawik |
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