aktuelle Inszenierung:


Freies Theater Tempus fugit - Kids

 

   
 
 

"Wenn einer eine Reise tut..."
Eigenproduktion

Regie: Sylvia Jourdan

 


 

   
   
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  zum Stück:

Was haben ein zerstreuter Professor, ein Fußballfan, drei alte Damen und ein Businessman gemeinsam? Sie alle machen sich auf den Weg nach Südafrika, doch so einfach ist das leider nicht: Äußere Umstände zwingen die Reisenden immer wieder neue Wege einzuschlagen.

Die Reise führt durch das lebhafte Italien, über das stürmische Meer nach Ägypten und in den Dschungel Kameruns, zu neuen Abenteuern...

Das Stück entstand aus der Idee heraus, den Kindern bei der Entwicklung der Szenen möglichst viel Freiraum zu lassen. Einzige Vorgabe war das Thema Reisen, zu dem sie mit viel Fantasie und Spielfreude Figuren und Geschichten entstehen ließen.
 

 
  Presse
   
  Wochenblatt vom 23.6.10

„Wenn einer eine Reise tut“

Die Kindertheatergruppe von Tempus fugit beim Kindertheatertreffen

Lörrach. Beim Kindertheatertreffen Am Weidenpalast im Grütt, waren vergangen Montagnachmittag viele Koffer auf der Bühne, die auf Reisen gehen wollten. Zusammen mit der im Oktober neu gegründeten Kindertheatergruppe vom Theater Tempus fugit wollten sie nach Südafrika, aber es stellt sich heraus dass dies nicht so einfach ist. Immer wieder werden sie gezwungen neue Wege einzuschlagen.

Die Idee von Theaterpädagogin und Regisseurin Sylvia Jourdan war, kein fertiges Stück aufzuführen, sondern selbst eine Aufführung zu entwickeln. Es sollte viel Spielmöglichkeiten bieten und mit wenig Text auskommen. Die Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren erarbeiteten sich nach einem Brainstorming und einem Grundgerüst ihre Geschichte selbst. Es wurde nichts vorgegeben, der Text und die Handlung erarbeiteten sich die Akteure selbst. Sylvia Jourdan und ihre Assistenten haben dann dafür gesorgt, dass die Kinder die Spielideen zur Bühnenreife weiter entwickelten und eine theatertaugliche Aufführung entsteht.

Es sollte eine Schiffsreise darin vorkommen, und der isländische Vulkan kam gerade richtig als Grund das Flugzeug nicht besteigen zu können. Die Schauspieler nahmen die Zuschauer mit auf die Reise nach Rom, dann weiter mit dem Schiff nach Ägypten in den Dschungel nach Kamerun, und schließlich landeten die Fußballfans dann dort, wohin zurzeit die ganze Welt schaut, in Südafrika!
(saz)
 
  Die Oberbadische vom 19.6.10

Wenn einer eine Reise tut . . .

Kindergruppe von Tempus fugit besteht Feuertaufe mit selbst entwickeltem Stück

Lörrach (dr). Mit der Uraufführung der Eigenproduktion „Wenn einer eine Reise tut . . “ feierte das freie Theater Tempus fugit am Donnerstag in der Aula des Hans-Thoma- Gymnasiums Premiere.

Was die Pädagogen und Theatermacher in der Zeit seit der Gründung der Kindertheatergruppe im September des letzten Jahres auf die Beine gestellt haben, kann sich sehen lassen. 24 Kinder im Alter von acht bis elf Jahren gehören der Gruppe an. Mit Grundübungen und Improvisationen wurde im Herbst angefangen. Diese Grundsatzarbeit hat sich gelohnt und trug bei der Premiere Früchte. Das Theaterstück mit einer Spielzeit von einer halben Stunde wurde von den Kindern selber entwickelt.

Nur das Thema „Reise“ sei vorgegeben gewesen, sagte Regisseurin Sylvia Jourdan in einem Gespräch mit unserer Zeitung. Die Texte stammten ebenfalls von den Kindern.

Sie wurden während der Probenarbeit fixiert, so dass in der Aufführung nicht mehr improvisiert wurde. Die Handlung ist rasch erzählt: Eine Reisegruppe startet zu einer Weltreise. Aktuelle Bezüge, etwa der isländische Vulkanstaub, sind mit eingearbeitet. Über Italien geht es auf eine Seereise auf einen orientalischen Bazar. Plötzlich finden sich die Reisenden im Urwald bei wilden Tieren wieder. Das Finale spielt in Südafrika in einem Fußballstadion bei einem Spiel der deutschen Nationalmannschaft.

Das Spiel der Kinder lief in sehr geordneten Bahnen ab. Die Verständlichkeit der kleinen Schauspieler/innen war stets gegeben. Mit sparsamsten Mitteln und viel Phantasie wurden aus den Reisekoffern die Tische beim Kapitänsdinner auf dem Schiff.

Requisiten wurden einfach pantomimisch dargestellt. Den Zuschauern wurde etwas Phantasie zugemutet - so soll Theater sein. Im Herbst werde ein neues Stück in Angriff genommen, sagte Sylvia Jourdan. Ob es wieder selbst geschrieben ist oder sich an ein Textbuch anlehnt, sei noch nicht klar.

 
  BZ vom 17.06.2010

Alles Eigenbau der Kinder

Heute Nachmittag Premiere der Kindergruppe von Tempus fugit mit "Wenn einer eine Reise tut..."

Von unserem Mitarbeiter Thomas Loisl Mink

LÖRRACH. Am Anfang waren Koffer. Die wollten auf Reisen gehen, zusammen mit den Kindern der im vergangenen Oktober neu gegründeten Kindergruppe des Theaters Tempus fugit. Herausgekommen ist ein Theaterstück, das die Kinder zusammen mit Regisseurin Sylvia Jourdan selbst entwickelt haben. Heute, Donnerstag, 17. Juni, hat "Wenn einer eine Reise tut..." um 16.30 Uhr im Hans-Thoma-Gymnasium Premiere.

Die Kindergruppe besteht aus Spielerinnen und Spielern zwischen acht und zwölf Jahren, die zumeist aus Lörrach, aber auch aus Steinen und Weil am Rhein zu Tempus fugit gefunden haben. "Wir haben die Gruppe eingerichtet, weil die Nachfrage so groß war. Es wurde sehr gut angenommen, und die Kinder haben viel Spaß" , erzählt die Theaterpädagogin Sylvia Jourdan.

Schnell war klar, dass man nicht nur proben und üben will, sondern dass am Ende des Projekts auch eine Aufführung stehen sollte. Allerdings erwies es sich für die Nachwuchs-Schauspieler als schwierig, Texte zu lernen, denn sie vergaßen darüber das Spiel und ihre eigene Kreativität. So entstand die Idee, kein fertiges Stück aufzuführen, sondern ein Stück selbst zu entwickeln, das mit wenig Text auskommt, aber sehr viel Spielmöglichkeiten bietet.

"Ich hatte die Idee, was mit Koffern zu machen, so fing das an" , erzählt Sylvia Jourdan. Zusammen mit den Kindern und den beiden Regieassistenten Felicitas Tauer und Elias Füchsle wurde Brainstorming gemacht und das Grundgerüst einer Geschichte entworfen. Es sollte verschiedene Stationen geben, die Kinder wollten auch eine Schiffsreise drin haben, und der isländische Vulkan kam gerade recht als Grund, weshalb man nicht fliegen konnte. Über Rom geht die Reise mit dem Schiff nach Ägypten, dann in den Dschungel nach Kamerun, und schließlich dahin, wohin zurzeit alle schauen — nach Südafrika.

"Wir machten Vorübungen und schauten, was man mit den Koffern machen kann und entwickelten Personen" , berichtet Sylvia Jourdan. Ein Teil der 22 Kinder bildet die Reisegruppe, andere sind an jeweils zwei Stationen und verkörpern dort die Einheimischen. "Es war nichts vorgegeben, alles was die Kinder tun und sagen, ist ihr Eigenbau" , stellt sie fest und fügt hinzu: "Die haben super witzige Ideen gehabt!" Natürlich hat die Regisseurin mit ihren Assistenten dafür gesorgt, dass die Kinder die Spielideen zur Bühnenreife entwickeln, hier eine Szene pointierter machen, dort etwas kürzer und prägnanter, und aus dem Ganzen eine theatertaugliche Aufführung entsteht. Verschiedene Ideen wurden ausprobiert, und in den wöchentlichen Proben seit Oktober und einem Probenwochenende entstand nun ein komplettes Stück.

"Ich finde es spannend und ungeheuer wichtig, dass die Kinder ihre Kreativität leben dürfen" , erklärt Sylvia Jourdan. Sie möchte die freie Kreativität fördern, die den Kindern auch in vielen anderen Bereichen zugute kommt.

Deshalb sollte das Stück auch so sein, wie die Kinder es wollten. "Denn im Theater gibt es kein richtig und falsch" , stellt die Regisseurin fest.

Premiere und Uraufführung von "Wenn einer eine Reise tut..." ist diesen Donnerstag, 17. Juni, um 16.30 Uhr im Hans-Thoma-Gymnasien. Weitere Aufführungen sind täglich bis Sonntag, 20. Juni zur selben Zeit ebenfalls im HTG. Am Montag, 21. Juni, wird das Stück um 15 Uhr beim Kindertheatertreffen im Grütt gezeigt.
 
   
 
  Fotos
   
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
  Generalprobe am 17.6.2010
   
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  Fotos: Thomas Quartier
   
 
Es spielen:
 
 
Teresa Cefala Selina Geiser
Daniel Bros Lorenz Egi
Arthur Fritsch Carlotta Fritz
Elias Groß Rosa Köhnlein
Carla Köllhofer Jacob Mayer
Paulina Marx Finn Münchhoff
Marten Pruin Tom Rothweiler
Sophia Rudorf Roberta Scarpara
Patricia Stromsky Clara Suyter
Camilla Valduga Leneja Wilhelms
Magdalena Wunderle Sara Zupawovic
   
   
   
Regie Sylvia Jourdan
Regieassistenz Felicitas Tauer
Elias Füchsle
Lichttechnik André Kulawik
Programm- und Plakatgestaltung Etienne Blatz
Foto Thomas Quartier
Produktionsleitung Matty Schneider
 
   
 
 


Wir danken ganz herzlich  

der Stadt Lörrach, der Sparkasse Lörrach sowie allen Sponsoren und Paten für ihre Unterstützung.  
Gefördert vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport über den Landesverband Amateurtheater Baden–Württemberg e.V.

 

 

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