aktuelle Inszenierung:


Freies Theater Tempus fugit

 

   
 
 

"Komödie der Irrungen"
von William Shakespeare

Regie: Vaclav Spirit

 


 

   
   
  > zum Stück
   
  > zum Autor
   
  > zur Gruppe
   
  > Presse
   
  > Fotos
   
  > Video
   
  > Es spielen
   
 
  zum Stück:

Zwei Zwillingspärchen in derselben Stadt - die eineiigen Zwillinge Antipholus und Antipholus sowie Dromio und Dromio, einst durch einen Schiffbruch getrennt, werden nach Jahren durch einen glücklichen Zufall gleichzeitig nach Ephesus geführt. Die turbulente Verwechslungskomödie nimmt ihren Lauf: da wird ein Herr zum Essen zu einer Frau gebeten, mit der er gar nicht verheiratet ist, und sein Geld gewöhnt sich an, zu verschwinden und wieder aufzutauchen, wie es ihm gefällt; da wird ein Diener mit Lösegeld zu jemandem geschickt, der gar nicht ausgelöst werden muss, und der überdies nichts von seinem Geld ahnt; da weiß der Herr um drei nicht mehr, wo er um zwei gegessen hat und ein Jeder redet von Dingen, die er nicht erlebt haben kann; da schlägt die größte Schwesterliebe in bittere Eifersucht um und… und ob all das ein gutes Ende haben kann?

Die Komödie der Irrungen ist wahrscheinlich die erste Komödie des Dramatikers, deren Uhraufführung zwischen 1592 und 1594 stattfand. Shakespeare schuf auch dieses, wie alle seine Werke,  mit bunten  Wortneuschöpfungen, von denen wir heute einige, wie z. B. accomodation, premeditated oder obscene, ganz selbstverständlich in unserem Alltag benutzen.
 

 
  zum Autor:

„Er war nicht nur für eine Ära, sondern für alle Zeit!“ schrieb vor knapp 400 Jahren der Dramatiker Ben Jonson über Shakespeare. Wie recht er damit haben sollte. Denn auch heute zählen die Werke Shakespeares zum festen Bestandteil des Repertoires internationaler Bühnen. Über das Leben Shakespeares existieren nur wenig fundierte Überlieferungen, weshalb er immer wieder Stoff für Spekulationen und Legenden bietet. Fest steht, dass er 1564 als Sohn eines gut situierten Tuchhändlers in Stratford-upon-Avon geboren wurde und mit 18 Jahren die Bauerntochter Anne Hathaway heiratete. Gegen 1588 zog Shakespeare vermutlich nach London. Mehrere Indizien deuten auf eine rasch wachsende Bekanntheit und Popularität als Schauspieler und Bühnenautor hin. Seine Schauspieltruppe zählte zu den führenden im elisabethanischen London, die kurz nach der Thronbesteigung durch Jakob I im Jahr 1603 zur königlichen Hofgruppe „King's Men“ avanciert. Im Alter von 46 Jahren kehrte Shakespeare als reicher Mann in seine Geburtsstadt zurück, in der er am 23. April 1616 starb.

 
  zur Gruppe:

Mindestens zwölf Monate sind sie täglich zusammen und gestalten Theater- und theaterpädagogische Projekte: Die TeilnehmerInnen der Tempus fugit Multiplikatorenausbildung. In diesem Jahr sind es acht junge Menschen, die sich für die Ausbildung in Schauspiel, Theaterpädagogik und Kulturmanagement entschieden haben. Wichtiger Bestandteil ist die Erarbeitung eines Theaterstücks in einem kompakten vierwöchigen Probenprozess mit einer anschließenden Regionaltournee. Ziel der täglichen Probenarbeit ist es, die Entstehung eines Stückes künstlerisch und organisatorisch in seiner Ganzheit erfahrbar zu machen, schauspielerische Fähigkeiten zu verfeinern und wertvolle Kenntnisse in der Rollenarbeit zu vermitteln.

Bereits zum vierten Mal in Folge inszenierte Vaclav Spirit, der Regisseur der Theatergruppe „Gut & Edel“, das Theaterstück im Rahmen der Multiplikatorenausbildung. Die musikalische Leitung lag bei der Musikerin Anne Ehmke.


 
  Presse
   
  Die Oberbadische vom 2.2.10

Die Zwillinge rappen in Ephesus

„Tempus fugit“ brilliert mit Shakespeares „Komödie der Irrungen“ im Kesselhaus

Von Veronika Zettler

Weil am Rhein. Schon im Werk des jungen Shakespeare geht es abenteuerlich hoch her. Das Freie Theater „Tempus fugit“ hat sich jetzt der „Komödie der Irrungen“ und damit des vermutlich ersten Lustspiels des englischen Dramatikers angenommen.

Herausgekommen ist ein temporeiches und höchst vergnügliches Glanzstück, wie die Premiere im Weiler Kesselhaus zeigte. Die Geschichte ist so haarsträubend unwahrscheinlich wie zum kringelig lachen komisch. Antipholus und Dromio sind Herr und Diener in Ephesus. Allerdings gibt es in Syrakus Herr und Diener mit denselben Namen.

Der Zuschauer erfährt eingangs: Die beiden nichts voneinander ahnenden Antipholusse sind in Wahrheit Zwillinge, die beiden Dromios ebenso. Es kommt, wie es kommen muss: Antipholus und Dromio von Syrakus erscheinen in Ephesus und das Verwirrspiel nimmt seinen hanebüchenen Lauf. Szene um Szene schraubt sich das Gefühlschaos höher, jede Begegnung erzeugt ihre eigene wunderliche Situationskomik. Vor allem die Gattin des Epheser Antipholus hat mit den Stimmungen ihres permanent wie ausgewechselten Mannes zu kämpfen. Aber auch ihre Schwester und eine Kurtisane wissen bald nicht mehr, wo ihnen der Kopf steht.

Regisseur Vaclav Spirit und seine achtköpfige Theatergruppe haben die „Komödie der Irrungen“ mit sprudelndem Einfallsreichtum und vor allem wunderbar rasant inszeniert. Dabei bringt das absolut textsichere Ensemble in den witzigen Kampf- und Prügelszenen auch körperliche Höchstleistungen auf die schlicht ausstaffierte Bühne. Inmitten der turbulenten Handlung sorgt der Mix aus originaler Dichtungssprache und modernen Elementen für noch mehr Entzücken.

Denn nicht nur die Jugendklamotten entstammen der Gegenwart, auch der coole Gangsta-Gestus und die gerappten Knittel- und Blankverse, die ohnehin überreich an jugendlichem Sprachwitz sind, machen aus der in den 1590er Jahren entstandenen Posse eine höchst taufrische Nummer. Die musikalische Leitung hat übrigens Sängerin Anne Ehmke übernommen und dem Stück dabei auch ein paar ganz leise und poetische Facetten hinzu gefügt. Einstudiert wurde die Komödie von den Teilnehmern der sogenannten „Multiplikatorenausbildung“ bei Tempus fugit. Ein Jahr lang dauert dieser von verschiedenen Dozenten angeleitete Powerkurs, der überwiegend in den Tempus-Fugit-Räumen im Vogelbach-Areal statt findet, wie der stellvertretende Theaterleiter Thorsten Blank berichtet. Schwerpunkte liegen unter anderem auf Schauspiel, Theaterpädagogik und Kulturmanagement. Wichtiger Bestandteil ist die Erarbeitung eines Theaterstücks in einem nur vierwöchigen Probenprozess und die anschließende Regionaltournee.

Diese führt jetzt unter anderem noch ins Nellie Nashorn (3. und 4.2), in den Bürgersaal Rheinfelden (5.2.) und in die Lörracher Waldorfschule (6. und 7.2). Beginn ist jeweils um 20 Uhr.


  BZ vom 01.02.2010

Shakespeare ins Hier und Heute geholt

Vaclav Spirit hat mit einer Tempus fugit-Truppe und zu Musik von Anne Ehmke die "Komödie der Irrungen" inszeniert

Wer ist wer in diesem turbulenten Verwirrspiel? Das fragt sich nicht nur der Zuschauer in Shakespeares "Komödie der Irrungen" . Denn der elisabethanische Dichter treibt es in seinem ersten Lustspiel mit den Verwechslungen gehörig auf die Spitze. Gleich zwei Zwillingsbrüder-Paare halten sich zufällig in Ephesus auf — zwei Herren und zwei Diener, die sich zum Verwechseln ähnlich sehen, und eine Kette irrwitziger Verwicklungen auslösen. In der jüngsten Produktion des Freien Theaters Tempus fugit, die am Freitag im Weiler Kulturzentrum Kesselhaus Premiere hatte, ist Shakespeare im Hier und Heute angekommen: keine Renaissance-Kostüme, sondern jugendliche Outfits. Diener Dromio trägt Kapuzenshirt, Mütze und Turnschuhe — den gängigen Jugendlook der Rapper. Nicht nur optisch, auch musikalisch und von der Choreografie her hat die Inszenierung von Vaclav Spirit mit Liedern von Anne Ehmke einen frischen und frechen Anstrich. So kommt manches im flotten Rapstil daher.

Das beginnt schon, wenn der Kaufmann Egeon (Sören Herrmann im langen Trenchcoat mit weiß geschminktem Gesicht), den Henker mit der roten Kapuze neben sich, im rapartigen Sprechrhythmus seine Geschichte erzählt. Diese Geschichte der doppelten Zwillinge, die in der Stadt für erhebliche Verirrungen sorgen, gibt natürlich reichlich Stoff für Situationskomik und farcenhafte Szenen. Vaclav Spirit macht mit seinem hochmotivierten Ensemble aus dieser frühen Komödie aber glücklicherweise keinen Klamauk, sondern inszeniert das personenreiche Doppelgänger-Spiel mit leichter Hand, Tempo, Witz und pointierten Einfällen, aber auch starken Theatereffekten. Manchmal scheinen auch Elemente der Commedia, der Gauklereien und etwas Verfremdung hineinzuspielen in diesen quicklebendig gespielten Shakespeare in einer modernen Übersetzung — die gleichwohl in Vers- und Reimform bleibt.

Das Bühnenbild ist bewusst sparsam, schlicht und reduziert gehalten ist in den Farben Rot, Weiß und Schwarz, denn das Treiben auf der Bühne ist schon bunt, schnell und sprunghaft genug. Die jungen Darsteller bringen dafür die nötige Beweglichkeit und komödiantische Wendigkeit mit und setzen auch die wilden Kampf- und Prügelszenen, die "Verhaftung" oder Flucht ins Kloster enorm dynamisch um, bis hin zu den effektvollen Geräuschen.

So lustig und komisch wie für die Zuschauer ist für die Hauptbeteiligten dieses Spiel um die wahre Identität, Sein und Schein nicht gerade. Denn sie fühlen sich durch die ständigen Verwechslungen um eine Kette, eine Geldbörse, eine Kaution, die falsche Ehefrau und ein leichtes Mädchen schier in den Fängen von Hexerei und Tollheit. Die Hauptdarsteller Elias Füchsle als Antipholus und Etienne Blatz als sein Diener Dromio glänzen in diesem Doppel-Spiel mit komödiantischer Spiellaune. Füchsle ist mal der ahnungslose Herr, der neu in die Stadt kommt und nicht weiß, wie ihm geschieht, im nächsten Moment sein cholerischer Zwillingsbruder, der seine Frau betrügt, seinen Diener schlecht behandelt und sich mit Kurtisanen vergnügt. Blatz gibt den Dromio als gewitztes Schlitzohr, mal in Rapper-Pose, dann purzelbaumschlagend in vorwitziger Possenmanier.

Temperamentvoll und sehr präsent agieren auch Anina Büchenbacher als eifersüchtige Ehefrau Adriana, die ihren Mann einen "geilen Bock" schimpft, und Felicitas Tauer als ihre bezaubernde Schwester Luciana. Auch die anderen Darsteller Patrick Greiner als cellospielender Herzog von Ephesus, Matty Schneider als mit Äpfeln jonglierender Goldschmied und Verena Sepp in wechselnden Rollen als Gespielin in Netzstrümpfen, als Küchenmagd und Äbtissin tragen mit ihrer Wandlungsfähigkeit und ihrem Spielwitz dieses Stück mit. Ein Gutteil an der lebendigen, leichtfüßigen Wirkung dieser Inszenierung hat die Musik von Anne Ehmke bis zum "griechischen Lied" , mit dem das Ensemble tänzerisch das gute Ende feiert.


Roswitha Frey


  BZ vom 27.01.2010

Heiteres in Vers und Reim

VOR DER PREMIERE: Vaclav Spirit inszeniert mit Tempus fugit die "Komödie der Irrungen"

Eine halbe Stunde lang haben die jungen Leute an der Bühnenkulisse gehämmert, haben sie mit weißen, roten und ganz außen mit schwarzen Stoffbahnen verkleidet. Es ist die einzige Kulisse für die "Komödie der Irrungen" , mit der die Theatergruppe Tempus fugit am Freitag Premiere feiert. "Das Bild wird dadurch kleiner, das wirst du sehen" , bemerkt Regisseur Vaclav Spirit, als er das fertige Werk in Augenschein nimmt. "Dann ist es aber auch dichter" , antwortet einer aus dem Kreis der Spieler.

Die fünf jungen Männer und drei jungen Frauen, allesamt Praktikanten bei Tempus fugit, verbringen derzeit nach einem vollen Arbeitstag Abend für Abend bei den Proben für die Inszenierung, die Teil ihrer Ausbildung ist. Vor sechs Wochen haben sie sich an das Stück herangemacht. Einige von ihnen können auf Bühnenerfahrungen bauen, andere haben keine. Wie im Vorjahr, als für die Praktikanten Molière auf der Agenda stand, handelt es sich bei dem Stück, das Vaclav Spirit mit den jungen Mimen einstudiert, um eine Komödie. "Etwas lustiges" sei die Vorgabe der beiden Theaterleiter Karin Maßen und Thorsten Blank gewesen, berichtet der erfahrene Regisseur am Rande einer Probe.

Seine Wahl sei auf Shakespeares Verwechslungskomödie gefallen, in der er zwar keinerlei tiefen Sinn erkenne, die dafür aber leichtfüßig sei und unterhalte. Bevor Spirit für Tempus Fugit arbeitete, hat er nach eigenen Angaben nie Komödien inszeniert. Doch das sieht er durchaus als Herausforderung an. "Gags auf die Bühne zu bringen und gut zu verkaufen, das ist wirklich Handwerk" , erklärt er. "Vor allem, wenn die Spieler noch über keine oder wenig Erfahrung verfügen."

Bei Shakespeare kommt es auf Wortwitz und -spielereien an — auch bei der modernen, frechen Übersetzung von Rainer Iwersen, die Vaclav Spirit gefunden hat. Doch auch hier bleiben Vers und Reim, was eine weitere Schwierigkeit für die Spieler bedeutet.

Tempus fugits "Komödie der Irrungen" wurde von der Renaissance in die heutige Zeit transponiert. Im Gegensatz zu der Inszenierung des "eingebildeten Kranken" mit historischen Kostümen vor Jahresfrist kleiden sich die Jugendlichen dieses Mal so, wie sie es im Alltag tun. Dromio etwa kommt mit Kapuze daher - wie ein Rapper. Im Laufe des Stücks wird auch gerappt - nach Motiven und Klängen, die Anne Ehmke in Zusammenarbeit mit den Spielern entwickelte, und Texten der Spieler.

"Ich habe sie machen lassen und dann mein Ok dazu gegeben" , sagt Vaclav Spirit. Wie es seine Art ist gibt der Regisseur den jungen Mimen auch in dieser Inszenierung viel Freiheit. Wenn sie wollen, dann spielt er ihnen das ganze Stück aber auch vor. Gegenwärtig hat er mit Anna Schlereth eine Assistentin im Praktikum an seiner Seite.

Bei der "Komödie der Irrungen" handelt es sich um einen possenartigen Stoff. Zwei Zwillingspärchen in derselben Stadt - die eineiigen Zwillinge Antipholus und Antipholus sowie Dromio und Dromio, einst durch einen Schiffbruch getrennt, werden nach Jahren durch einen Zufall gleichzeitig nach Ephesus geführt. Da nimmt die turbulente Verwechslungskomödie ihren Lauf: Ein Herr wird zum Essen zu einer Frau gebeten, mit der er gar nicht verheiratet ist; ein Diener mit Lösegeld zu jemandem geschickt, der gar nicht ausgelöst werden muss; Schwesterliebe schlägt in bittere Eifersucht um — und, und, und...


Barbara Ruda


  Die Oberbadische vom  27.1.10

Shakespeare, Rap und viel zu lachen

Probenbesuch bei Tempus fugit kurz vor der Shakespeare-Premiere „Komödie der Irrungen“

Von Gabriele Hauger

Regio. „Die Jungs sollten sich schminken. Das sieht gut aus zu den Kostümen“. Mit Ruhe und dem erforderlichen Überblick im befürchteten Endproben-Chaos bringt Regisseur Vaclav Spirit auch noch vier Tage vor der Premiere frische Ideen an die acht jungen Schauspieler zwischen 18 und 20 Jahren. Diese durchlaufen derzeit als Praktikanten des Freien Theaters Tempus fugit ein Jahr lang verschiedenste Stationen rund um den Theaterbetrieb.

Nun ist also das Einstudieren eines Stückes dran. Ausgewählt wurde Shakespeares „Komödie der Irrungen“ in einer vom Regisseur gerafften, modernisierten Übersetzung von Rainer Iwersen.

Vaclav Spirit verfügt über ausreichende Erfahrungen im Einstudieren von Komödien durch seine Zusammenarbeit mit Tempus fugit. Molière, Goldoni - alles schon mal da gewesen. Nun also Shakespeare. „Das ist eine lustige, leichtfüßige und sehr unterhaltsame Komödie“, so Spirit. Aber: Gerade das Leichte und Witzige sei oft am schwersten darzustellen. Dennoch lässt er den jungen Leuten auch einige Freiheiten. Sie zimmern beispielsweise selbst am schlichten Bühnenaufbau, schlagen einen HipHop-Song vor, helfen beim improvisiertem Bühnenumbau, der aufgrund der zu niedrigen Decke im Kesselhaus - dem Premierenort - nötig wurde. Das Shakespeare- Stück wird zwar in modernem, jugendlichem Outfit gespielt, doch die Sprache bleibt in Vers und Reim.

Da muss die Textsicherheit stimmen. Nur so zünden Gags und der mit Wortspielen gespickte Text. „Das ist frech und flott, aber jedes Wort muss sitzen“, so Spirit.

Seit über fünf Wochen laufen die intensiven, täglichen Proben, auch am Wochenende. Die musikalische Leitung hat Anne Ehmke übernommen. Sie hat eigene Songs komponiert.

Die jugendlichen Schauspieler, die ihr Stück an verschiedenen Stationen in der Regio aufführen, zeigen sich gegenüber dem alten Stoff durchaus aufgeschlossen. Shakespeare ist wohl zeitlos. In der „Komödie der Irrungen“ treffen zwei durch einen Schiffbruch getrennte Zwillingspärchen nach Jahren durch einen Zufall in der Stadt Ephesus aufeinander. Ein turbulentes Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf mit Eifersucht, Ahnungslosigkeit, Schein und Sein. Und am Ende steht die Frage: Ob das alles gut gehen kann?

 
   
   
 
  Fotos
   
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  Fotos: Thomas Quartier
   
 
   
  VIDEO: Shakespeare rappt
   
   
   
 
 
Es spielen:
 
 
Antipholus von Syrakus,
Antipholus von Ephesus, Zwillingsbrüder, Söhne Egeons und Emilias
Elias Füchsle
Dromio von Syrakus,
Dromio von Ephesus, Zwillingsbrüder,
Diener der Antipholus-Söhne
Etienne Blatz
Egeon, Polizist, Kaufmann aus Syrakus Sören Herrmann
Herzog von Ephesus, Kaufmann, Dr. Geisler Patrick Greiner
Goldschmied, Henker Matty Schneider
Adriana, Frau des Antipholus von Ephesus Anina Büchenbacher
Luciana, Ihre Schwester Felicitas Tauer
Lotte, Kurtisane,
Emilia, Küchenmagd bei Adriana
Äbtissin und Egeons Frau
Verena Sepp
   
Regie, Textbearbeitung, Bühnenbild Vaclav Spirit
Regieassistenz Anna Schlereth
   
Musikalische Leitung Anne Ehmke
   
Kampf- und Prügelszenen Michael Greff
Choreographische Beratung Eva Gruner
Programm- und Plakatgestaltung Britta Rechlin
Lichttechnik André Kulawik
   
Produktionsleitung Thorsten Blank
   
Fotos Thomas Quartier
 
Aufführungsrechte: Hartmann & Stauffacher Köln
 
Wir danken ganz herzlich

Der Stadt Lörrach, dem Kulturamt Weil am Rhein und Rheinfelden, dem Kreisjugendreferat, sowie dem Kesselhaus, dem Bürgersaal Rheinfelden, dem Nellie Nashorn und der Waldorfschule Lörrach, dem Museumskeller und dem HTG für die Aufführungsmöglichkeiten.

Außerdem bedanken wir uns beim KBC für die Stoffspende, allen Paten und Sponsoren sowie Anna Schlereth und allen beteiligten Tempus fugit SpielerInnen für die Hilfe hinter den Kulissen.

Gefördert vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport über den Landesverband Amateurtheater Baden–Württemberg e.V.
 
   
 
 

 

 

 

IMPRESSUM

 

webmaster@fugit.de