Zwei Zwillingspärchen in
derselben Stadt -die eineiigen Zwillinge Antipholus und
Antipholus sowie Dromio und Dromio, einst durch einen Schiffbruch
getrennt,werden nach Jahren durch einenglücklichen
Zufall gleichzeitig nach Ephesus geführt. Die turbulente
Verwechslungskomödie nimmt ihren Lauf:da wird ein Herr
zum Essen zu einer Frau gebeten, mit der er gar nicht verheiratet ist,
und sein Geld gewöhnt sich an, zu verschwinden und wieder aufzutauchen,
wie es ihm gefällt; da wird ein Diener mit Lösegeld zu jemandem
geschickt, der gar nicht ausgelöst werden muss,und der überdies
nichts von seinem Geld ahnt;da weiß der Herr um drei nicht mehr,
wo er um zwei gegessen hat und ein Jeder redet von Dingen, die er nicht
erlebt haben kann; da schlägt die größte Schwesterliebe in bittere
Eifersucht um und…und ob all das ein gutes Ende haben kann?
Die Komödie der Irrungen ist wahrscheinlich
die erste Komödie des Dramatikers, deren Uhraufführung zwischen 1592 und
1594 stattfand. Shakespeare schuf auch dieses, wie alle seine Werke,mit bunten
Wortneuschöpfungen, von denen wir heute einige, wie z. B. accomodation,
premeditated oder obscene, ganz selbstverständlich in unserem Alltag
benutzen.
„Er war nicht nur für eine Ära, sondern für
alle Zeit!“ schrieb vor knapp 400 Jahren der Dramatiker Ben Jonson über
Shakespeare. Wie recht er damit haben sollte. Denn auch heute zählen die
Werke Shakespeares zum festen Bestandteil des Repertoires
internationaler Bühnen. Über das Leben Shakespeares existieren nur wenig
fundierte Überlieferungen, weshalb er immer wieder Stoff für
Spekulationen und Legenden bietet. Fest steht, dass er 1564 als Sohn
eines gut situierten Tuchhändlers in Stratford-upon-Avon geboren wurde
und mit 18 Jahren die Bauerntochter Anne Hathaway heiratete. Gegen 1588
zog Shakespeare vermutlich nach London. Mehrere Indizien deuten auf eine
rasch wachsende Bekanntheit und Popularität als Schauspieler und
Bühnenautor hin. Seine Schauspieltruppe zählte zu den führenden im
elisabethanischen London, die kurz nach der Thronbesteigung durch Jakob
I im Jahr 1603 zur königlichen Hofgruppe „King's Men“ avanciert. Im
Alter von 46 Jahren kehrte Shakespeare als reicher Mann in seine
Geburtsstadt zurück, in der er am 23. April 1616 starb.
Mindestens zwölf Monate sind sie täglich
zusammen und gestalten Theater- und theaterpädagogische Projekte: Die
TeilnehmerInnen der Tempus fugit Multiplikatorenausbildung. In diesem
Jahr sind es acht junge Menschen, die sich für die Ausbildung in
Schauspiel, Theaterpädagogik und Kulturmanagement entschieden haben.
Wichtiger Bestandteil ist die Erarbeitung eines Theaterstücks in einem
kompakten vierwöchigen Probenprozess mit einer anschließenden
Regionaltournee. Ziel der täglichen Probenarbeit ist es, die Entstehung
eines Stückes künstlerisch und organisatorisch in seiner Ganzheit
erfahrbar zu machen, schauspielerische Fähigkeiten zu verfeinern und
wertvolle Kenntnisse in der Rollenarbeit zu vermitteln.
Bereits
zum vierten Mal in Folge inszenierte Vaclav Spirit, der Regisseur der
Theatergruppe „Gut & Edel“, das Theaterstück im Rahmen der
Multiplikatorenausbildung. Die musikalische Leitung lag bei der
Musikerin Anne Ehmke.
„Tempus fugit“ brilliert mit
Shakespeares „Komödie der Irrungen“ im Kesselhaus
Von Veronika Zettler
Weil am Rhein. Schon im Werk des jungen
Shakespeare geht es abenteuerlich hoch her. Das Freie Theater „Tempus
fugit“ hat sich jetzt der „Komödie der Irrungen“ und damit des
vermutlich ersten Lustspiels des englischen Dramatikers angenommen.
Herausgekommen ist ein temporeiches und höchst vergnügliches
Glanzstück, wie die Premiere im Weiler Kesselhaus zeigte. Die Geschichte
ist so haarsträubend unwahrscheinlich wie zum kringelig lachen komisch.
Antipholus und Dromio sind Herr und Diener in Ephesus. Allerdings gibt
es in Syrakus Herr und Diener mit denselben Namen.
Der Zuschauer
erfährt eingangs: Die beiden nichts voneinander ahnenden Antipholusse
sind in Wahrheit Zwillinge, die beiden Dromios ebenso. Es kommt, wie es
kommen muss: Antipholus und Dromio von Syrakus erscheinen in Ephesus und
das Verwirrspiel nimmt seinen hanebüchenen Lauf. Szene um Szene schraubt
sich das Gefühlschaos höher, jede Begegnung erzeugt ihre eigene
wunderliche Situationskomik. Vor allem die Gattin des Epheser Antipholus
hat mit den Stimmungen ihres permanent wie ausgewechselten Mannes zu
kämpfen. Aber auch ihre Schwester und eine Kurtisane wissen bald nicht
mehr, wo ihnen der Kopf steht.
Regisseur Vaclav Spirit und seine
achtköpfige Theatergruppe haben die „Komödie der Irrungen“ mit
sprudelndem Einfallsreichtum und vor allem wunderbar rasant inszeniert.
Dabei bringt das absolut textsichere Ensemble in den witzigen Kampf- und
Prügelszenen auch körperliche Höchstleistungen auf die schlicht
ausstaffierte Bühne. Inmitten der turbulenten Handlung sorgt der Mix aus
originaler Dichtungssprache und modernen Elementen für noch mehr
Entzücken.
Denn nicht nur die Jugendklamotten entstammen der
Gegenwart, auch der coole Gangsta-Gestus und die gerappten Knittel- und
Blankverse, die ohnehin überreich an jugendlichem Sprachwitz sind,
machen aus der in den 1590er Jahren entstandenen Posse eine höchst
taufrische Nummer. Die musikalische Leitung hat übrigens Sängerin Anne
Ehmke übernommen und dem Stück dabei auch ein paar ganz leise und
poetische Facetten hinzu gefügt. Einstudiert wurde die Komödie von den
Teilnehmern der sogenannten „Multiplikatorenausbildung“ bei Tempus
fugit. Ein Jahr lang dauert dieser von verschiedenen Dozenten
angeleitete Powerkurs, der überwiegend in den Tempus-Fugit-Räumen im
Vogelbach-Areal statt findet, wie der stellvertretende Theaterleiter
Thorsten Blank berichtet. Schwerpunkte liegen unter anderem auf
Schauspiel, Theaterpädagogik und Kulturmanagement. Wichtiger Bestandteil
ist die Erarbeitung eines Theaterstücks in einem nur vierwöchigen
Probenprozess und die anschließende Regionaltournee.
Diese führt
jetzt unter anderem noch ins Nellie Nashorn (3. und 4.2), in den
Bürgersaal Rheinfelden (5.2.) und in die Lörracher Waldorfschule (6. und
7.2). Beginn ist jeweils um 20 Uhr.
BZ vom 01.02.2010
Shakespeare ins Hier und Heute geholt
Vaclav Spirit hat mit einer Tempus fugit-Truppe und zu Musik von Anne Ehmke die "Komödie der Irrungen" inszeniert
Wer ist wer in diesem turbulenten
Verwirrspiel? Das fragt sich nicht nur der Zuschauer in Shakespeares
"Komödie der Irrungen" . Denn der elisabethanische Dichter treibt es in
seinem ersten Lustspiel mit den Verwechslungen gehörig auf die Spitze.
Gleich zwei Zwillingsbrüder-Paare halten sich zufällig in Ephesus auf —
zwei Herren und zwei Diener, die sich zum Verwechseln ähnlich sehen, und
eine Kette irrwitziger Verwicklungen auslösen. In der jüngsten
Produktion des Freien Theaters Tempus fugit, die am Freitag im Weiler
Kulturzentrum Kesselhaus Premiere hatte, ist Shakespeare im Hier und
Heute angekommen: keine Renaissance-Kostüme, sondern jugendliche
Outfits. Diener Dromio trägt Kapuzenshirt, Mütze und Turnschuhe — den
gängigen Jugendlook der Rapper. Nicht nur optisch, auch musikalisch und
von der Choreografie her hat die Inszenierung von Vaclav Spirit mit
Liedern von Anne Ehmke einen frischen und frechen Anstrich. So kommt
manches im flotten Rapstil daher.
Das beginnt schon, wenn der
Kaufmann Egeon (Sören Herrmann im langen Trenchcoat mit weiß
geschminktem Gesicht), den Henker mit der roten Kapuze neben sich, im
rapartigen Sprechrhythmus seine Geschichte erzählt. Diese Geschichte der
doppelten Zwillinge, die in der Stadt für erhebliche Verirrungen sorgen,
gibt natürlich reichlich Stoff für Situationskomik und farcenhafte
Szenen. Vaclav Spirit macht mit seinem hochmotivierten Ensemble aus
dieser frühen Komödie aber glücklicherweise keinen Klamauk, sondern
inszeniert das personenreiche Doppelgänger-Spiel mit leichter Hand,
Tempo, Witz und pointierten Einfällen, aber auch starken
Theatereffekten. Manchmal scheinen auch Elemente der Commedia, der
Gauklereien und etwas Verfremdung hineinzuspielen in diesen
quicklebendig gespielten Shakespeare in einer modernen Übersetzung — die
gleichwohl in Vers- und Reimform bleibt.
Das Bühnenbild ist
bewusst sparsam, schlicht und reduziert gehalten ist in den Farben Rot,
Weiß und Schwarz, denn das Treiben auf der Bühne ist schon bunt, schnell
und sprunghaft genug. Die jungen Darsteller bringen dafür die nötige
Beweglichkeit und komödiantische Wendigkeit mit und setzen auch die
wilden Kampf- und Prügelszenen, die "Verhaftung" oder Flucht ins Kloster
enorm dynamisch um, bis hin zu den effektvollen Geräuschen.
So
lustig und komisch wie für die Zuschauer ist für die Hauptbeteiligten
dieses Spiel um die wahre Identität, Sein und Schein nicht gerade. Denn
sie fühlen sich durch die ständigen Verwechslungen um eine Kette, eine
Geldbörse, eine Kaution, die falsche Ehefrau und ein leichtes Mädchen
schier in den Fängen von Hexerei und Tollheit. Die Hauptdarsteller Elias
Füchsle als Antipholus und Etienne Blatz als sein Diener Dromio glänzen
in diesem Doppel-Spiel mit komödiantischer Spiellaune. Füchsle ist mal
der ahnungslose Herr, der neu in die Stadt kommt und nicht weiß, wie ihm
geschieht, im nächsten Moment sein cholerischer Zwillingsbruder, der
seine Frau betrügt, seinen Diener schlecht behandelt und sich mit
Kurtisanen vergnügt. Blatz gibt den Dromio als gewitztes Schlitzohr, mal
in Rapper-Pose, dann purzelbaumschlagend in vorwitziger Possenmanier.
Temperamentvoll und sehr präsent agieren auch Anina Büchenbacher
als eifersüchtige Ehefrau Adriana, die ihren Mann einen "geilen Bock"
schimpft, und Felicitas Tauer als ihre bezaubernde Schwester Luciana.
Auch die anderen Darsteller Patrick Greiner als cellospielender Herzog
von Ephesus, Matty Schneider als mit Äpfeln jonglierender Goldschmied
und Verena Sepp in wechselnden Rollen als Gespielin in Netzstrümpfen,
als Küchenmagd und Äbtissin tragen mit ihrer Wandlungsfähigkeit und
ihrem Spielwitz dieses Stück mit. Ein Gutteil an der lebendigen,
leichtfüßigen Wirkung dieser Inszenierung hat die Musik von Anne Ehmke
bis zum "griechischen Lied" , mit dem das Ensemble tänzerisch das gute
Ende feiert.
Roswitha Frey
BZ vom 27.01.2010
Heiteres in Vers und Reim
VOR DER PREMIERE: Vaclav Spirit
inszeniert mit Tempus fugit die "Komödie der Irrungen"
Eine halbe Stunde lang haben die jungen
Leute an der Bühnenkulisse gehämmert, haben sie mit weißen, roten und
ganz außen mit schwarzen Stoffbahnen verkleidet. Es ist die einzige
Kulisse für die "Komödie der Irrungen" , mit der die Theatergruppe
Tempus fugit am Freitag Premiere feiert. "Das Bild wird dadurch kleiner,
das wirst du sehen" , bemerkt Regisseur Vaclav Spirit, als er das
fertige Werk in Augenschein nimmt. "Dann ist es aber auch dichter" ,
antwortet einer aus dem Kreis der Spieler.
Die fünf jungen
Männer und drei jungen Frauen, allesamt Praktikanten bei Tempus fugit,
verbringen derzeit nach einem vollen Arbeitstag Abend für Abend bei den
Proben für die Inszenierung, die Teil ihrer Ausbildung ist. Vor sechs
Wochen haben sie sich an das Stück herangemacht. Einige von ihnen können
auf Bühnenerfahrungen bauen, andere haben keine. Wie im Vorjahr, als für
die Praktikanten Molière auf der Agenda stand, handelt es sich bei dem
Stück, das Vaclav Spirit mit den jungen Mimen einstudiert, um eine
Komödie. "Etwas lustiges" sei die Vorgabe der beiden Theaterleiter Karin
Maßen und Thorsten Blank gewesen, berichtet der erfahrene Regisseur am
Rande einer Probe.
Seine Wahl sei auf Shakespeares
Verwechslungskomödie gefallen, in der er zwar keinerlei tiefen Sinn
erkenne, die dafür aber leichtfüßig sei und unterhalte. Bevor Spirit für
Tempus Fugit arbeitete, hat er nach eigenen Angaben nie Komödien
inszeniert. Doch das sieht er durchaus als Herausforderung an. "Gags auf
die Bühne zu bringen und gut zu verkaufen, das ist wirklich Handwerk" ,
erklärt er. "Vor allem, wenn die Spieler noch über keine oder wenig
Erfahrung verfügen."
Bei Shakespeare kommt es auf Wortwitz und
-spielereien an — auch bei der modernen, frechen Übersetzung von Rainer
Iwersen, die Vaclav Spirit gefunden hat. Doch auch hier bleiben Vers und
Reim, was eine weitere Schwierigkeit für die Spieler bedeutet.
Tempus fugits "Komödie der Irrungen" wurde von der Renaissance in die
heutige Zeit transponiert. Im Gegensatz zu der Inszenierung des
"eingebildeten Kranken" mit historischen Kostümen vor Jahresfrist
kleiden sich die Jugendlichen dieses Mal so, wie sie es im Alltag tun.
Dromio etwa kommt mit Kapuze daher - wie ein Rapper. Im Laufe des Stücks
wird auch gerappt - nach Motiven und Klängen, die Anne Ehmke in
Zusammenarbeit mit den Spielern entwickelte, und Texten der Spieler.
"Ich habe sie machen lassen und dann mein Ok dazu gegeben" , sagt
Vaclav Spirit. Wie es seine Art ist gibt der Regisseur den jungen Mimen
auch in dieser Inszenierung viel Freiheit. Wenn sie wollen, dann spielt
er ihnen das ganze Stück aber auch vor. Gegenwärtig hat er mit Anna
Schlereth eine Assistentin im Praktikum an seiner Seite.
Bei der
"Komödie der Irrungen" handelt es sich um einen possenartigen Stoff.
Zwei Zwillingspärchen in derselben Stadt - die eineiigen Zwillinge
Antipholus und Antipholus sowie Dromio und Dromio, einst durch einen
Schiffbruch getrennt, werden nach Jahren durch einen Zufall gleichzeitig
nach Ephesus geführt. Da nimmt die turbulente Verwechslungskomödie ihren
Lauf: Ein Herr wird zum Essen zu einer Frau gebeten, mit der er gar
nicht verheiratet ist; ein Diener mit Lösegeld zu jemandem geschickt,
der gar nicht ausgelöst werden muss; Schwesterliebe schlägt in bittere
Eifersucht um — und, und, und...
Barbara Ruda
Die Oberbadische vom 27.1.10
Shakespeare, Rap und viel zu
lachen
Probenbesuch bei Tempus fugit kurz vor
der Shakespeare-Premiere „Komödie der Irrungen“
Von Gabriele Hauger
Regio. „Die Jungs sollten sich schminken. Das sieht gut aus zu den
Kostümen“. Mit Ruhe und dem erforderlichen Überblick im befürchteten
Endproben-Chaos bringt Regisseur Vaclav Spirit auch noch vier Tage vor
der Premiere frische Ideen an die acht jungen Schauspieler zwischen 18
und 20 Jahren. Diese durchlaufen derzeit als Praktikanten des Freien
Theaters Tempus fugit ein Jahr lang verschiedenste Stationen rund um den
Theaterbetrieb.
Nun ist also das Einstudieren eines Stückes dran.
Ausgewählt wurde Shakespeares „Komödie der Irrungen“ in einer vom
Regisseur gerafften, modernisierten Übersetzung von Rainer Iwersen.
Vaclav Spirit verfügt über ausreichende Erfahrungen im Einstudieren
von Komödien durch seine Zusammenarbeit mit Tempus fugit. Molière,
Goldoni - alles schon mal da gewesen. Nun also Shakespeare. „Das ist
eine lustige, leichtfüßige und sehr unterhaltsame Komödie“, so Spirit.
Aber: Gerade das Leichte und Witzige sei oft am schwersten darzustellen.
Dennoch lässt er den jungen Leuten auch einige Freiheiten. Sie zimmern
beispielsweise selbst am schlichten Bühnenaufbau, schlagen einen
HipHop-Song vor, helfen beim improvisiertem Bühnenumbau, der aufgrund
der zu niedrigen Decke im Kesselhaus - dem Premierenort - nötig wurde.
Das Shakespeare- Stück wird zwar in modernem, jugendlichem Outfit
gespielt, doch die Sprache bleibt in Vers und Reim.
Da muss die
Textsicherheit stimmen. Nur so zünden Gags und der mit Wortspielen
gespickte Text. „Das ist frech und flott, aber jedes Wort muss sitzen“,
so Spirit.
Seit über fünf Wochen laufen die intensiven, täglichen
Proben, auch am Wochenende. Die musikalische Leitung hat Anne Ehmke
übernommen. Sie hat eigene Songs komponiert.
Die jugendlichen
Schauspieler, die ihr Stück an verschiedenen Stationen in der Regio
aufführen, zeigen sich gegenüber dem alten Stoff durchaus
aufgeschlossen. Shakespeare ist wohl zeitlos. In der „Komödie der
Irrungen“ treffen zwei durch einen Schiffbruch getrennte
Zwillingspärchen nach Jahren durch einen Zufall in der Stadt Ephesus
aufeinander. Ein turbulentes Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf mit
Eifersucht, Ahnungslosigkeit, Schein und Sein. Und am Ende steht die
Frage: Ob das alles gut gehen kann?
Antipholus von Syrakus,
Antipholus von Ephesus, Zwillingsbrüder, Söhne Egeons und
Emilias
Elias Füchsle
Dromio von Syrakus,
Dromio von Ephesus, Zwillingsbrüder, Diener der
Antipholus-Söhne
Etienne Blatz
Egeon, Polizist, Kaufmann
aus Syrakus
Sören Herrmann
Herzog von Ephesus,
Kaufmann, Dr. Geisler
Patrick Greiner
Goldschmied, Henker
Matty Schneider
Adriana, Frau des
Antipholus von Ephesus
Anina Büchenbacher
Luciana, Ihre Schwester
Felicitas Tauer
Lotte, Kurtisane,
Emilia, Küchenmagd bei Adriana Äbtissin und Egeons Frau
Verena Sepp
Regie, Textbearbeitung, Bühnenbild
Vaclav Spirit
Regieassistenz
Anna Schlereth
Musikalische Leitung
Anne Ehmke
Kampf- und Prügelszenen
Michael Greff
Choreographische Beratung
Eva Gruner
Programm- und
Plakatgestaltung
Britta Rechlin
Lichttechnik
André Kulawik
Produktionsleitung
Thorsten Blank
Fotos
Thomas Quartier
Aufführungsrechte: Hartmann &
Stauffacher Köln
Wir danken ganz herzlich
Der Stadt Lörrach, dem Kulturamt Weil am Rhein und
Rheinfelden, dem Kreisjugendreferat, sowie dem Kesselhaus, dem
Bürgersaal Rheinfelden, dem Nellie Nashorn und der Waldorfschule
Lörrach, dem Museumskeller und dem HTG für die
Aufführungsmöglichkeiten.
Außerdem bedanken wir uns beim KBC für
die Stoffspende, allen Paten und Sponsoren sowie Anna Schlereth
und allen beteiligten Tempus fugit SpielerInnen für die Hilfe
hinter den Kulissen.
Gefördert vom Ministerium für
Kultus, Jugend und Sport über den Landesverband Amateurtheater
Baden–Württemberg e.V.