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aktuelle Inszenierung:
Freies Theater
Tempus fugit
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"Sophiechen und der Riese"
für Kinder zwischen 4 und 99 Jahren
von Roald Dahl
dramatisiert von David Wood
Deutsch von Hermann Gieselbusch
Regie: Karin Maßen
Aufführungsrechte: Rowohlt Theater Verlag
Reinbek bei Hamburg
www.roalddahl.com
www.davidwood.org.uk
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> zum Stück |
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zum Autor |
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> Fotos |
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Das Ensemble |
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zum Stück:
Nach dem großen Erfolg mit
der mehrfach ausgezeichneten Produktion
„Der Kleine Schwarze Fisch“ aus dem Jahre 2005 (Radio Seefunk
Theaterpreis, Gastspiele in Deutschland, Frankreich und der Schweiz,
sowie als Vertreter Deutschlands bei den Welttheatertagen in Südkorea),
macht sich das „Freie Theater Tempus fugit“ mit der gleichen Besetzung
(Steffi Klimkait und Matthias Meier dem persischen Musiker Firouz Fallah
unter der Regie von Karin Maßen) nun an Roald Dahls wunderbare
Geschichte
„Sophiechen und der Riese“.
Wie auch schon bei „Der Kleine Schwarze Fisch“ ist das Ziel dieser
Produktion, ein Theaterstück für die ganze Familie auf die Bühne zu
bringen. Kinder ab 4 Jahren, dürfen also gerne ihre Eltern mitbringen
und gemeinsam den spannenden, aufregenden und auch immer wieder
urkomischen Abenteuern von Sophiechen und dem GuRie, also dem Guten
Riesen beiwohnen.
Die Geschichte
Das Waisenkind Sophiechen beobachtet eines Nachts im Waisenhaus eine
seltsame Szene: Ein Riese bläst mit einer Trompete in ein Kinderzimmer.
Als er bemerkt, dass er beobachtet wurde, nimmt er Sophiechen kurzerhand
mit ins Land der Riesen. Dort muss Sophiechen Schreckliches entdecken:
Während sie sich langsam mit dem GuRie, dem Guten Riesen anfreundet,
sind die anderen neun Riesen weniger nett: Jede Nacht ziehen sie auf der
Suche nach „menschlichen Leberwesen“ aus und schlagen sich damit die
Bäuche voll. Sophiechen ist klar, dass etwas geschehen muss, doch was
soll ein kleines Mädchen gegen riesige Monster ausrichten?
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zum Autor:
Roald Dahl (* 13.
September 1916 in Llandaff bei Cardiff, Wales; † 23. November 1990 in
Great Missenden, Buckinghamshire) war ein norwegisch-walisischer
Schriftsteller. Er verfasste Romane und Kurzgeschichten, die von einem
feinen schwarzen Humor geprägt sind und oft überraschend enden. Bekannt
ist er sowohl für seine Kinderbücher, als auch für seine Werke, die eher
dem Genre schwarzer/makabrer Humor zuzuordnen sind.
Seine bekanntesten Werke:
Die Fasanenjagd, Der fantastische Mister Fox, Matilda, James und der
Riesenpfirsich, Hexen hexen, Charlie und die Schokoladenfabrik.
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Presse |
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Die Oberbadische vom
10.5.2008
Sanftmütiger Riese trifft auf Waisenkind
Premiere: „Tempus fugit" spielt „Sophiechen und der Riese" im Nellie
Nashorn
Von Lara Karcher
Lörrach. Nachts zu später Stunde herrscht
Ruhe im Waisenhaus. Alle Kinder schlafen selig, bis auf Sophiechen, die
schmollend auf dem Bett sitzt und nicht einschlafen möchte. So beginnt
die erste Szene der fantastischen Geschichte „Sophiechen und der Riese“,
die momentan im Nellie Nashorn aufgeführt wird und deren Premiere am
Donnerstag stattfand. Viele Kinder im Publikum, lachen auf,
wahrscheinlich, weil sie die Szene nur allzu gut aus ihren eigenen
Erfahrungen kennen. Nach der erfolgreichen Produktion von „Der Kleine
Schwarze Fisch“ (2005) macht sich das „Freie Theater Tempus fugit“ mit
der gleichen Besetzung (Steffi Klimkait, Matthias Meier sowie dem
persischen Musiker Firouz Fallah) an „Sophiechen und der Riese“, eine
Geschichte des norwegisch-walisischen Schriftstellers Roald Dahl. Die
neue Inszenierung von Regisseurin Karin Maßen fesselt sowohl große als
auch kleine Zuhörer. Sophiechen wird plötzlich aus ihrer trotzigen Phase
gerissen, weil sie durch das Fenster einen Riesen entdeckt, der um die
Häuser zieht und eine Art Trompete in offene Fenster steckt, mit der er
etwas in die Zimmer hineinbläst. Als der Riese Sophiechen bemerkt,
„entführt“ er das kleine Mädchen ins Land der Riesen. Dort freundet sie
sich mit ihm, dem Guten Riesen „GuRie“, der hin und wieder mit lustigen
Wortverwechslungen für Unterhaltung sorgt, an. GuRie ernährt sich von
widerlichen „Kotzgurken“ und beschert schlafenden Kindern schöne Träume.
Aber Sophiechen muss auch Erschreckendes feststellen: Jede Nacht ziehen
neun weniger nette Riesen auf der Suche nach „menschlichen Leberwesen“
aus und schlagen sich damit die Bäuche voll. Sophiechen will GuRie dazu
bringen, etwas gegen die bösen Riesen zu unternehmen. Doch wie soll man
menschenfressende Riesen aufhalten? „Sophiechen und der Riese“ ist ein
lustiges, aber auch ernst zunehmendes Theaterstück, das mit
„Blubberwasser und Furzelbäumen“ ein Spaß für die ganze Familie ist.
Verschiedene Märchenelemente verzaubern die Zuschauer und lassen diese
aber auch in eine Welt eintauchen, die der Realität nicht fern ist. Die
beiden Schauspieler überzeugen durch Witz und Charme, indemsie das
Publikum direkt ansprechen und auch mit einbeziehen. Firouz Fallah
unterstreicht die Szenen passend mit persischen Instrumenten. Die
Melodien der Träume werden wunderschön von einer Schweizer „Hang“
untermauert. Wer schaut sich nicht gerne ein Stück an, bei dem das
Staatsoberhaupt mit „Staatsoberbraut“ verwechselt wird?
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BZ vom 09.05.2008
Es menschelt im
Riesenland
Das
Lörracher Theater Tempus fugit zeigt "Sophiechen und der Riese" nach
Roald Dahl
"Ich
möchte aber noch nicht schlafen" , sagt Sophiechen bestimmt und sitzt
auf ihrem Bett — dann sieht sie plötzlich einen Riesen, der mit seiner
Trompete in ein Kinderzimmer pustet. So beginnt die neue Inszenierung
des freien Theaters Tempus fugit und hat damit die Aufmerksamkeit der
Zuschauer sofort auf seiner Seite. Nach dem großen Erfolg des Stücks
"Der kleine schwarze Fisch" , das 2005 Premiere hatte und mit dem das
Lörracher Theater Deutschland bei den Welttheatertagen in Südkorea
vertrat, feierte nun die gleiche Besetzung Premiere im Nellie Nashorn.
Wie schon "Der kleine schwarze Fisch" will diese Produktion ganze
Familien vor der Theaterbühne versammeln.
Sophiechen ist ein Waisenkind, das von dem Riesen mit in sein Land
genommen wird. Dort erfährt sie, wie Träume entstehen, und freundet sich
mit dem guten Riesen GuRie an. Doch die anderen neun Bewohner des
Riesenlandes sind böse. Was soll sie machen? Die Kinder sind vollständig
bei der Sache. Sie kichern, stellen ihren Eltern leise Fragen oder hören
einfach nur gespannt zu. Ein gutes Zeichen für die Qualität der Arbeit
von Tempus fugit, denn Kinder können sind ein überaus kritisches
Publikum.
GuRie
schafft es, die Zuschauer für sich zu gewinnen, trotz seiner Respekt
einflößenden Körpergröße, denn er hat sympathische Schwächen. Er
verhaspelt sich, macht aus Lebewesen "Leberwesen" und aus der Majestät
"Mayonnaise" . Auch zeigt er Gefühle — Sophiechen tut ihm Leid.
Es ist
nicht zu übersehen, dass Profis auf der Bühne stehen, die etwas von
ihrer Kunst verstehen. Stefanie Klimkait (Sophiechen) machte ihr Hobby
zum Beruf, als sie 2003 ihre Schauspielausbildung am Mozarteum in
Salzburg begann. Matthias Meier (GuRie) absolvierte seine Ausbildung auf
der Scuola Teatro Dimitri in der Schweiz und beim freien Theater Tempus
fugit. Musikalisch begleitet wird die Inszenierung von dem Perser Firouz
Fallah.
Die
spannenden, aufregenden und durchweg komischen Abenteuer von "Sophiechen
und dem Riesen" wurden von Regisseurin Karin Maßen nach einer
Kinderbuchvorlage des norwegisch-walisischen Schriftstellers Roald Dahl
inszeniert. Er verfasste Romane und Kurzgeschichten, die oft
überraschend enden — mehr sei über die Handlung nicht verraten.
Ulla
Kaufmann |
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Fotos |
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Fotos: Thomas Quartier
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Das Ensemble:
Stefanie
Klimkait
Schon während ihrer Schulzeit spielte die 1983 in Köln geborene
Schauspielerin, die Teile ihrer Kindheit in den USA verbrachte,
in vielen Tempus fugit Produktionen mit und machte schließlich
ihr Hobby zum Beruf, als sie 2003 ihre Schauspielausbildung am
Mozarteum in Salzburg begann, die sie 2007 abschloss. Nun
arbeitet sie als freie Schauspielerin in den Bereichen Theater
und Fernsehen, und spielt auch immer mal wieder bei der freien
Gruppe Tempus fugit, wo sie die Wurzeln ihrer
Theaterleidenschaft hat.
Matthias Meier
Der in Lörrach geborene, freie Schauspieler absolvierte seine
Ausbildung auf der Scuola Teatro Dimitri (Schweiz), sowie beim
freien Theater Tempus fugit. Er arbeitete unter anderem mit den
Regisseuren Karin Maßen, Vaclav Spirit und Carolina
Pecheny-Durozier.
Stücke (Auswahl): Tom Sawyer und Huckleberry Finn, Wie dem Herrn
Mockinpott das Leiden ausgetrieben wird, Der Kleine Schwarze
Fisch, Die Augen, Armer Hebel, Früchte des Zorns, Der Sturm,
Raconte moi, Ich war's! Ein Theaterexperiment
Firouz Falah
Wurde 1962 im Iran geboren und
lebt seit über 20 Jahren in Deutschland. In seiner fast 10
jährigen Zusammenarbeit mit Tempus fugit wirkte er u.a. in
folgenden Stücken mit:
Kopfüber-Halsunter, Die Stadt hinter dem Strom, grad°wanderer,
Amerika, Der kleine schwarze Fisch, Der Sturm
Karin Maßen (Regie)
Karin Maßen, 1955 in Spaichingen geboren, absolvierte parallel
zu ihrem Studium ihre Ausbildung als Schauspielerin und
Regisseurin und ist in der freien Theaterszene seit mehr als 30
Jahren aktiv tätig. Sie spielt regelmäßig in freien
Produktionen, war sechs Jahre lang Ensemblemitglied der freien
Theatertruppe Passe Partout unter der Leitung von Peter Baer
Freiburg/ Berlin und München, war Mitglied des
Dreilandwerktheaters unter Regie von Lee Beagley (Liverpool) in
den Inszenierungen von „Die Heimkehrer“ und „Hotel Savoy“, in
Eigenproduktionen der Burghof GmbH Lörrach unter der Regie von
Vaclav Spirit, in Produktionen des Theaters im Kesselhaus unter
der Regie von Marion Schmidt-Kumke u.v.a.
1996 gründete Karin Maßen das freie Theater Tempus fugit, deren
Leiterin sie noch heute ist. Seitdem produzierte die Regisseurin
über 50 Theaterstücke (u.a. Hotel New Hampshire, Früchte des
Zorns, Der Sandmann, König Ubu), mit denen sie sich einen festen
Platz als treibende Kraft in der regionalen Kulturlandschaft mit
überregionalem Bekanntheitsgrad verschuf.
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