aktuelle Inszenierung:

Tempus fugit Jugendtheater Lörrach
 

   
 
 

"Theater in der Halfpipe"
Eigenproduktion


 

 


 

 

   
   
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  zum Stück:

Tempus fugit inszeniert mit 15 jugendlichen SkateboardfahrerInnen ein Theaterstück zum Thema Banden-Rivalität. Gespielt wird direkt im Carhartt Skatepark, damit sämtliche Tricks und Techniken der SkaterInnen zum Ausdruck kommen. Die Verknüpfung von Schauspiel- und Skatekunst macht dieses Projekt zu einem spannenden Experiment, bei dem die Kreativität der Jugendlichen durch aktives Mitgestalten volle Entfaltung findet. Skatern haftet häufig das Vorurteil an, nur „rumzuhängen“ oder Lärm zu verursachen. Auch gilt die Skatekultur als „in sich geschlossen“, mit wenig Offenheit für andere Subkulturen. Nicht selten entsteht daraus eine Rivalität zwischen Skatern und anderen Jugendgruppierungen. Neben Verbalattacken kommt es hin und wieder sogar zu gewalttätigen Auseinandersetzungen oder Übergriffen. Mit diesem Projekt möchten wir dem entgegenwirken. Durch die Darstellung im öffentlichen Raum wollen wir zeigen, dass skaten nicht nur Lärm bedeutet sondern viel Ästhetik, Geschick und Kunst beinhaltet. Darüber hinaus ist es Ziel, die Entstehung von Banden-Rivalität zu reflektieren, Alltagskonflikte künstlerisch zu hinterfragen und gleichzeitig Modelle der Konfliktschlichtung anzubieten.

 
   
  Presse
   
   
 

BZ vom 8.11.08

"Die Halfpipe im Skaterpark als Theaterbühne"

WEIL AM RHEIN (BZ). Theater in der Halfpipe – unter diesem Titel inszenierte am Mittwoch das freie Theater Tempus fugit im Carhartt Skaterpark in Friedlingen ein ganz besonderes Stück.

Gemeinsam mit zwei SkaterInnen erarbeiteten zwölf junge SchauspielerInnen von Tempus fugit eine Performance, die inhaltlich an die berühmte West Side Story angelehnt war. Wie die Vorlage, handelte auch diese Inszenierung von Jugendgruppen, die unterschiedlichen Subkulturen (in diesem Fall Skater und Hip Hopper) angehören, von Rivalität, Gruppenzwang und Vorurteilen.

In mehreren kurzen Szenen, die musikalisch von DJ ISM untermalt wurden, wurde dem Publikum gezeigt, wie durch vermeintliche Nichtigkeiten ein friedliches Beisammensein von Angehörigen beider Jugendgruppen schließlich in einen handfesten Streit ausartet. Nachdem anschließend beide Gruppen auseinander gingen, setzte ein Mädchen der Hip Hopper ein Zeichen, indem es umkehrte und sich auf die Seite des Opfers, einer "verhassten" Skaterin, stellte. Die als Monolog gestaltete Schlussszene kritisierte beide Gruppen und forderte mehr Solidarität sowohl innerhalb der Gruppen, als auch untereinander.

Konzipiert und realisiert wurde "Theater in der Halfpipe" von Till Lang, einem von derzeit sieben Praktikanten, die bei Tempus fugit eine einjährige Grundausbildung in den Bereichen Schauspiel, Theaterpädagogik und Management absolvieren.

Die für eine Theateraufführung sehr ungewöhnliche Location erschien Lang, selbst begeisterter Skater, geradezu ideal, konnten auf diese Weise doch die Skater selbst direkt erreicht werden. Das zunächst als einmalige Veranstaltung vorgesehene Projekt soll, sofern möglich, 2009 nochmals aufgeführt werden.
 

 
   
  Fotos
von der Aufführung am 5. November 2008 Skatepark, Weil am Rhein
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Thomas Quartier

 

   
   
 
Es spielen:
 
 
 
   
Anika Greiner Katja Buchin     
Fabian Müller Michael Zier
Rosanna Hilpert Marwin Zimper
Anja Wagner Elisabeth Wenk
Casper Bartscherer Till Lang
Naomi Abukha Lina Schelker
   
Regie/Dramaturgie:  
Regieassistenz:  
   
Musik: Stephan Eifridt (DJ ISM, www.backyarts.de)
   
Plakat- und Programmgestaltung  
Programmtexte  
Fotos Thomas Quartier
Produktionsleitung  
   
 
 
 

 

 

 

IMPRESSUM

 

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