aktuelle Inszenierung:

Tempus fugit -  Schultheater AG der kaufmännischen Schulen
und der Mathilde-Planck-Schule Lörrach
 

   
 
 

"Andorra"
von Max Frisch

Regie: Karin Maßen
 

 


 

   
   
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  zum Stück:

„Andorra“ ist ein Drama in zwölf Bildern, das 1961 im Schauspielhaus Zürich uraufgeführt wurde.
Das Stück hat Antisemitismus, Feigheit und vor allem die Identität des Menschen zum Thema und zeigt den Prozess einer Bewusstseinsveränderung, die an der Hauptfigur des jungen Andri abgehandelt wird. Andri wächst bei seinem Pflegevater, dem Lehrer Can auf, der vorgibt, ihn als jüdisches Kind vor einem antisemitischen Nachbarvolk gerettet zu haben.
Andri wird oft mit den jüdischen Vorurteilen konfrontiert. Der Druck, der von seinem sozialen Umfeld ausgeht, führt zur Anpassung an die Erwartungen und zu einer ständigen Selbstprüfung. Er geht auf das Klischeedenken seiner Mitmenschen ein, bis er die „typisch jüdischen“ Eigenschaften an sich selbst bemerkt, die ihm nachgesagt werden.
Die Bedrohung und Verfolgung der Juden von außerhalb wird auch in Andorra immer spürbarer und es stellt sich die Frage, wie die einzelnen Personen und vor allem Andri damit umgehen...

Der Titel des Stücks „Andorra“, zugleich Name des fiktiven Staates, in dem das Stück spielt, hat nichts mit dem realen Kleinstaat Andorra zu tun; „Andorra ist der Name für ein Modell“, so Max Frisch am Anfang des Stücks. Er selbst hat diesen Namen später als Notlösung bezeichnet. „Der bessere fiel mir nicht ein. Schade! Was den Kleinstaat Andorra betrifft, tröste ich mich mit dem Gedanken, dass er kein Heer hat, um die Länder, die das Stück spielen, aus Missverständnis überfallen zu können.“

Quelle: Wikipedia: Horst Bienek, Werkstattgespräche mit Schriftstellern, Carl Hanser Verlag, München, 1962, S. 29 – Dieses Gespräch fand im Sommer 1961, nach der Herausgabe von „Andorra“, statt.

 

Der Hintergrund zu Andorra:

Max Frisch schrieb nach dem zweiten Weltkrieg eine kurze Skizze in sein Tagebuch, die Der andorranische Jude hieß. Diese Skizze enthält die Hauptpunkte der Handlung von Andorra.

Andorra selbst schrieb Max Frisch dann zwischen 1958 und 1961.

Zum Interesse am Stück:

Die Spielerinnen und Spieler der Theater AG hatten sich unter drei zur Auswahl stehenden Stücken und nach einem langen Prozess der Entscheidungsfindung für die Inszenierung dieses Werkes ausgesprochen.
Vor allem der Aspekt der mangelnden Zivilcourage, des kollektiven Versagens und der Frage nach der „Rolle“ eines jeden Menschen, die auch von außen geschaffen und mitbestimmt wird, hat sie von Anfang an gefesselt und für sie eine Verbindung zu heute geschaffen, die weit über den Rahmen von historischer Vergangenheitsbewältigung hinausweist.

 

 
  zum Autor:

Max Frisch wurde 1911 in Zürich geboren und starb 1991. Er gehört zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellern der Nachkriegszeit.
Zunächst studierte Max Frisch Germanistik, brach sein Studium dann aber ab und begann ein Architekturstudium, das er mit einem Diplom abschloss.
Während seiner Studienzeit besuchte Frisch regelmäßig Vorstellungen am Schauspielhaus Zürich und begann ab 1944 für das Theater zu schreiben.
Die Zusammenarbeit mit dem Direktor des Schauspielhauses Zürich Kurt Hirschfeld ermöglichte Max Frisch einige Bekanntschaften, die ihn sehr beeinflussten. Darunter waren Carl Zuckmayer, Bertolt Brecht und Friedrich Dürrenmatt.
1946 unternahm Frisch einige Reisen u.a. ins Nachkriegsdeutschland. Seine Eindrücke schrieb er nieder und veröffentlichte seine politischen und literarischen Skizzen unter dem Titel Tagebuch 1946-1949.
Sein wohl bekanntestes Werk ist der 1957 veröffentlichte Roman Homo faber.
Max Frisch erhielt während seiner Laufzeit als Schriftsteller sehr viele Auszeichnungen, darunter auch der Georg-Büchner-Preis.
 

 
  zur Gruppe:

Die Theater AG besteht seit 1995 und hat bislang jedes Jahr Stücke realisiert.
Schwerpunkt der Arbeit mit der Theater AG sind Eigenproduktionen der SchülerInnen. Es gilt vor allem, den SchülerInnen neben dem Spaß an der gemeinsamen Theaterarbeit auch den Spaß an der Ernsthaftigkeit, an der Realisation der Ideen zu vermitteln und sie anzuspornen, eine hohe Eigenverantwortlichkeit für sich und die Gruppe zu entwickeln. Die Schultheater AG beginnt mit den Proben immer gleich zu Schuljahresbeginn, arbeitet an Theatermethoden, Rollenmethodik, Sprachgestaltung und Körperbewusstsein und erst nach dem dreimonatigen Kennenlernen werden Themenschwerpunkte, Ideen gesammelt und die gemeinsame Stückidee entwickelt. Nach den ersten drei Monaten können sich die SchülerInnen entscheiden, ob sie an dem Stück mitarbeiten wollen und verpflichten sich dann auch zu weiteren Wochenendproben neben den wöchentlichen Proben am Nachmittag. Die SchülerInnen besuchen die verschiedensten Schultypen, wie z.B. Berufsfachschule, Berufskolleg, EG und WG. Die Mehrzahl der SpielerInnen kommt aus den Klassenstufen 11 und 12. Das Alter liegt zwischen 16 und 19 Jahren. Die gegenseitig bereichernde Kooperation mit dem Theater Tempus fugit zeigt sich darin, dass nicht nur Karin Maßen Regie führt, sondern dass auch ein Tempus fugit Spieler mit von der Partie ist und auch die Regieassistenz von zwei langjährigen Mitgliedern von Tempus fugit übernommen wird.
 

 
   
  Presse
   
   
   
 

BZ vom 17.06.2008

"Das ist ganz große Bühne"

Tempus fugit und die Theater-AG zweier Kreisschulen mit "Andorra" / 2500 Euro Stiftungsgeld

Von unserer Mitarbeiterin Maja Tolsdorf

LÖRRACH. Keine leichte Kost präsentierte die Schultheater-AG der Kaufmännischen Schule und der Mathilde-Planck-Schule mit "Andorra" von Max Frisch. Gefesselt vom Spiel der Schüler unter der Regie von Karin Maßen verfolgte auch Hartmuth Hahn vom Kultusministerium das Stück und überreichte einen Scheck über 2500 Euro für die Kooperation der Schulen mit dem freien Theater Tempus fugit. Für das Ensemble sind die Kontakte zum Ministerium auch vor dem Hintergrund der Neupositionierung von Bedeutung.

Das Licht geht aus. Es ist still. Man schaudert leicht und erinnert sich, dass "Andorra" eigentlich überall ist, nicht nur hier auf der Bühne, sondern auch draußen im Alltag. Daniel Vogel zupft die Saiten seiner Gitarre, leise, ganz leise. Dann wird es heller und Barblin (Elisabeth Wenk) weißelt. Genauso wie im blauen Suhrkamp-Band von Max Frisch. Erinnerungen an die Schulzeit werden wach, an Unterrichtsstoff, den man irgendwie aus Pflichtgefühl in sich aufnahm.

Doch was auf der Bühne des Foyers der Mathilde-Planck-Schule passiert, ist in Worten eigentlich nicht zu beschreiben. Es reißt die rund 70 Zuschauer mit in den Sog aus Lügen, Intrigen und Feigheit, an deren Ende der Tod steht, der Tod von Andri. Es ist die Darstellung, die das Publikum fesselt. Die jungen Schauspieler sind so glaubhaft, so laut und aggressiv der Soldat (Michael Zier), so kalt und arrogant die Doktorin (Jessica Bernauer) und so fröhlich, naiv und irgendwie wirr die Barblin und der Andri (Fabian Müller), dass man immer wieder die Luft anhält.

Eine Frau in der ersten Reihe weint und bedeckt ihre Augen mit der Hand, als Andri von den Andorranern verprügelt wird. Wenig später lacht sie wieder, weil der "Jemand" lacht oder weil die arrogante Ärztin in hochhackigen Pumps und mit sexy bestrumpften Beinen humpelt. "Das habe ich ganz bewusst gemacht, weil ich finde, dass lachen wichtig ist", sagt Karin Maßen. Bewusst habe sie im Stück für Momente gesorgt, in denen der Zuschauer kurz loslassen kann von der Tragödie.

Es ist nicht viel, was die Regisseurin verändert hat. Sie habe das Stück leicht gekürzt und bearbeitet, um die Handlung fließender zu gestalten. Auch kommen "die Schwarzen" bei Tempus fugit nicht vor. "Ich wollte es so darstellen, dass es die Andorraner waren, dass es als eigenes Versagen wahr genommen wird", sagt Maßen. Für Andorra haben sich die Jugendlichen entschieden, weil sie sich selbst im Stück wiederfänden. Einem der Darsteller gelang durch das Theaterspiel die Wende in seinem Leben — das, was dem Titelhelden nicht gelingt, der die Rolle annimmt, die ihm die Gesellschaft aufzwingt und am Ende dafür sterben muss.

"Andorra zeigt uns die Fehler, die wir selbst auch heute noch machen", sagt Hartmuth Hahn, Referent für Sport und kulturelle Angelegenheiten am Kultusministerium. Der Jugend müsse man mehr Vertrauen schenken, um ihr am Ende nicht ebenso einen Stempel aufzudrücken. Die Stiftung Kulturelle Jugendarbeit kümmert sich seit 2000 um die Förderung kreativer Jugendlicher, die nicht im Fokus der Öffentlichkeit stehen, "weil man bemerkt hat, dass man mit Kultur etwas erreichen und bewegen kann". Tempus fugit hatte sich in Kooperation mit der Kaufmännischen Schule und der Mathilde-Planck-Schule mit dem Projekt "Andorra" beworben und einen Sachkosten-Zuschuss von 2500 Euro erhalten.

Die Begeisterung über die darstellerische Leistung der Jugendlichen nahm Harthmut Hahn mit nach Stuttgart. "Ich habe mich hier nicht gefühlt, wie in einem Laientheater. Das war ganz große Bühne", sagte er und dankte den Schülern, Karin Maßen und Rainer Grossmann, dem stellvertretenden Schulleiter der Kaufmännischen Schule.
 

 
 

Die Oberbadische vom 17. Juni 2008

Die Gefahr liegt im Klischeedenken

Tempus fugit und Theater AG spielen Frischs „Andorra“

Von Lara Karcher

Lörrach. „Ich bitte dich, Vater, um die Hand deiner Tochter“: Um diese seltsame Bitte verstehen zu können, sollte man seine ganze Aufmerksamkeit auf das Theaterstück „Andorra“ lenken. Das von Schriftsteller Max Frisch verfasste Drama wurde am Freitag, Samstag und Sonntag unter Regie von Karin Maßen erstmals von Theater Tempus fugit in Kooperation mit der Theater AG der kaufmännischen Schulen und der Mathilde-Planck- Schule Lörrach im Foyer der Kaufmännischen Schulen aufgeführt. Die Hauptfigur, ein junger Mann namens Andri, wächst als „jüdischer Pflegesohn“ bei dem Lehrer Can im fiktiven Andorra auf. Anscheinend soll Can ihn vor dem judenfeindlichen Nachbarvolk gerettet haben. Der Ziehsohn verlobt sich heimlich mit Barblin, der Tochter Cans. Zunächst leidet Andri unter Vorurteilen der Bewohner, die eine antisemitische Haltung ihm gegenüber zeigen. Dann beginnt er sich selbst zu beobachten und manche der ihm nachgesagten Eigenschaften zu bemerken, beispielsweise den „jüdischen“ Geiz. Der Druck, der von seinem Umfeld ausgeht, führt zur Anpassung an die Erwartungen und zur ständigen Selbstprüfung. Nach und nach erfährt das Publikum, das Andri wirklich der Sohn des Lehrers ist. Hauptsächlich thematisiert das Stück Antisemitismus, Feigheit, sowie die Frage nach der Identität des Menschen. Textsicher und ausdrucksstark begeistern die jungen Schauspieler das Publikum. Sie zeigen keinerlei Scheu, sich laut zu äußern, und verleihen der Handlung überzeugende Gestalt. Michael Zier mimt gekonnt einen betrunkenen Soldaten. Fabian Müller alias Andri und Elisabeth Wenk (Barblin) bezaubern in der Rolle als Liebespaar. Musikalisch begleitet wird das Stück von Daniel Vogel. Die Kostüme, für die Ric Weißer sorgte, unterstreichen die Charaktere glaubhaft. Der tosende Applaus am Ende der Aufführung beweist: Es war eine großartige Darbietung.
 
 
 

Die Oberbadische vom 13.6.2008

Zivilcourage und kollektives Versagen

Theaterpremiere: „Andorra“ am 13. Juni Lörrach.

Unter der Regie von Karin Maßen führt die Schultheater AG der kaufmännischen Schulen und der Mathilde- Planck-Schule Lörrach in Kooperation mit Tempus fugit das Stück „Andorra“ von Max Frisch auf. Vor allem der Aspekt der mangelnden Zivilcourage, des kollektiven Versagens und der Frage nach der „Rolle“ eines jeden Menschen, die auch von außen geschaffen und mitbestimmt wird, hat die Schauspieler von Anfang an gefesselt und für sie eine Verbindung zur Gegenwart geschaffen, die über den Rahmen historischer Vergangenheitsbewältigung hinausweist. Gerade deshalb steht diese Inszenierung auch in direktem Bezug zu dem leitmotivischen großen Kulturprojekt der Stadt Lörrach: „Erinnern und Vergessen“, das die Einweihung der Synagoge am 7. November in Lörrach vorbereitet und begleitet.

Die Aufführungen finden am 13., 14. und 15. Juni jeweils um 20 Uhr im Foyer der Schulen (Wintersbuckstraße 5) statt. […] 

Das Stück hat Antisemitismus, Feigheit und vor allem die Identität des Menschen zum Thema: Andri wächst bei seinem Pflegevater, dem Lehrer Can auf, der vorgibt, ihn als jüdisches Kind vor einem antisemitischen Nachbarvolk gerettet zu haben. Andri wird oft mit den antijüdischen Vorurteilen konfrontiert. Der Druck, der von seinem sozialen Umfeld ausgeht, führt zur Anpassung an die Erwartungen und zu einer ständigen Selbstprüfung. Er geht auf das Klischeedenken seiner Mitmenschen ein, bis er die „typisch jüdischen“ Eigenschaften an sich selbst bemerkt, die ihm nachgesagt werden. Die Bedrohung und Verfolgung der Juden von außerhalb wird auch in Andorra immer spürbarer und es stellt sich die Frage, wie die einzelnen Personen und vor allem Andri damit umgehen...

 

 
 
 


BZ vom 12.06.2008

Über mangelnde Zivilcourage

Schultheater AG und Tempus fugit spielen Max Frischs "Andorra"

Unter der Regie von Karin Maßen führt die Schultheater AG der kaufmännischen Schulen und der Mathilde-Planck-Schule Lörrach in Kooperation mit Tempus fugit das Stück "Andorra" von Max Frisch auf.

Die Spielerinnen und Spieler der Theater AG hatten sich unter drei zur Auswahl stehenden Stücken und nach einem langen Prozess der Entscheidungsfindung für die Inszenierung dieses Werkes ausgesprochen.

Vor allem der Aspekt der mangelnden Zivilcourage, des kollektiven Versagens und der Frage nach der "Rolle" eines jeden Menschen, die auch von außen geschaffen und mitbestimmt wird, hat sie von Anfang an gefesselt und für sie eine Verbindung zu heute geschaffen, die weit über den Rahmen von historischer Vergangenheitsbewältigung hinausweist. Gerade deshalb steht diese Inszenierung auch in direktem Bezug zu dem leitmotivischen großen Kulturprojekt der Stadt Lörrach: "Erinnern und Vergessen" das die Einweihung der Synagoge am 7. November in Lörrach vorbereitet und begleitet.

Die Aufführungen finden am 13., 14. und 15. Juni jeweils um 20 Uhr im Foyer der Schulen Lörrach (Wintersbuckstraße 5) statt.

"Das Stück hat Antisemitismus, Feigheit und vor allem die Identität des Menschen zum Thema und zeigt den Prozess einer Bewusstseinsveränderung, die an der Hauptfigur des jungen Andri abgehandelt wird. Andri wächst bei seinem Pflegevater, dem Lehrer Can auf, der vorgibt, ihn als jüdisches Kind vor einem antisemitischen Nachbarvolk gerettet zu haben.

Andri wird oft mit den jüdischen Vorurteilen konfrontiert. Der Druck, der von seinem sozialen Umfeld ausgeht, führt zur Anpassung an die Erwartungen und zu einer ständigen Selbstprüfung. Er geht auf das Klischeedenken seiner Mitmenschen ein, bis er die "typisch jüdischen" Eigenschaften an sich selbst bemerkt, die ihm nachgesagt werden.

Die Bedrohung und Verfolgung der Juden von außerhalb wird auch in Andorra immer spürbarer und es stellt sich die Frage, wie die einzelnen Personen und vor allem Andri damit umgehen.
 

 
 
 


SPUNK vom 12.6.2008

Gegen die Feigheit

Premiere: „Andorra“ von Max Frisch

Unter der Regie von Karin Maßen führt die Schultheater AG der kaufmännischen Schulen und der Mathilde-Planck- Schule Lörrach in Kooperation mit Tempus fugit das Stück „Andorra“ des Schweizer Schriftstellers Max Frisch (1911-1991) auf.

Die Schauspieler der Theater AG hatten sich selbst für die Inszenierung dieses Werkes entschieden. Vor allem der Aspekt der mangelnden Zivilcourage, des kollektiven Versagens und der Frage nach der Rolle eines jeden Menschen, die auch von außen mitbestimmt wird, hat sie von Anfang an gefesselt und für sie eine Verbindung zur Gegenwart geschaffen, die weit über den Rahmen von historischer Vergangenheitsbewältigung hinausweist.

Das Stück hat Antisemitismus, Feigheit und vor allem die Identität des Menschen zum Thema und zeigt den Prozess einer Bewusstseinsveränderung, die an der Hauptfigur des jungen Andri abgehandelt wird. Andri wächst bei seinem Pflegevater, dem Lehrer Can auf, der vorgibt, ihn als jüdisches Kind vor einem antisemitischen Nachbarvolk gerettet zu haben. Andri hat mit antijüdischen Vorurteilen zu kämpfen.

   
 
   
  Fotos
von der Generalprobe am 12. Juni 2008
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   
 
 
Es spielen:
 
 
 
   
Andri Fabian Müller
Barblin Elisabeth Wenk
Der Lehrer Matty Schneider
Señora

Nicole Pawlowski

Die Mutter Eliane Wagner
Der Soldat Michael Zier
Der Tischler

Till Lang

Die Doktorin Jessica Bernauer
Die Gesellin Charlotte Bischof
Die Wirtin

Tahnee Eigler

Die Nonne Nicole Pawlowski
Der Jemand Theo Vetesi
   
Regie/Dramaturgie: Karin Maßen
Regieassistenz:

Silvia Kirzdörfer, Ric Weißer

   
Musik: Daniel Vogel
   
Plakat- und Programmgestaltung Britta Rechlin
Lichtdesign / Lichttechnik André Kulawik
Programmtexte Miriam Pfitzenmaier
Kostüme Ric Weißer
Fotos Thomas Quartier
Produktionsleitung Miriam Pfitzenmaier
   
 
 
  Wir danken:

Für eine ausgezeichnete Zusammenarbeit und Unterstützung Herrn OStD Eickmeier,
Frau OStDin Marais, dem Kollegium der Schulen.
Frau OStDin Braig als Ansprechpartnerin der Schulen.
Für die Telefonate, mündlichen und schriftlichen Absprachen Frau Hirlinger, Frau Weiß, Frau Eiche, Herrn Schäuble und Frau Gehrt.
Allen Hausmeistern und Reinigungskräften für ihre Hilfsbereitschaft und ihr
Entgegenkommen.
Frau Lang für ihr Geduld bei den Proben im Foyer und ihr freundliche und
zuvorkommende Art.
Herrn Hug für das Buffet.
Allen Eltern und LehrerInnen, die durch Probentermine immer wieder gefordert werden.

Ein Projekt der Stiftung kulturelle Jugendarbeit des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport.

 
 
 

 

 

 

IMPRESSUM

 

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