aktuelle Inszenierung:

Tempus fugit - Freies Theater
Jugendchor 14 aufwärts
Lörracher Schulklassen

   
 
 

"Tom Sawyer &
Huckleberry Finn"
Musiktheater für Kinder ab 8 Jahren nach
Mark Twain

 

Buch & Regie: Karin Maßen

Musik und musikalische Leitung: Annegret Brake
 

   
   
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  zum Stück:

Das Musiktheaterstück Tom Sawyer, angelehnt an den gleichnamigen Roman von Mark Twain wurde von Regisseurin Karin Maßen für die über hundert Mitwirkenden neu konzipiert.
Alle Beteiligten sind Teil des Geschehens. Die Trennung zwischen Schauspiel und Chor wird aufgehoben. Gemeinsam tauchen sie ein in die Welt des von Mark Twain so lebendig, einfühlsam, lustig, komisch und tragisch beschriebenen Städtchens St.Petersburg.
Die Spieler und Spielerinnen lassen die Abenteuer des Tom Sawyer, der später einmal Pirat werden will, und seines besten Freundes Huckleberry Finn, der elternlos in seiner Tonne lebt und von vielen Bewohnern des Städtchens anfänglich gemieden wird, lebendig werden.
Die beiden schleichen sich auf einen Friedhof und werden dabei Zeugen eines grausamen Geschehens, fliehen auf eine Insel, verirren sich in einer dunklen Höhle... Toms arme, geplagte Tante Polly kommt nicht aus den Sorgen um ihren liebenswerten, aber wilden und ideenreichen Neffen heraus.

Das Stück nimmt den Zuschauer mit in Tom Sawyers Welt. Lädt dazu ein, eine phantasievolle Abenteuerlust wieder zu erleben, die erste Liebe neu zu entdecken und zu fühlen was echte Freundschaft ist.

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Echte Freundschaft, Abenteuerlust und die erste Liebe: Tom Sawyers Abenteuer bringen seine arme Tante Polly fast um den Verstand. Tom hat es faustdick hinter den Ohren – ein gefürchteter Pirat möchte er einmal werden und herzensgut kann er trotzdem sein. Gemeinsam mit seinem Freund Huckleberry Finn erlebt Tom spannende und nicht ganz ungefährliche Abenteuer – sie fahren auf ihrem Floß den Mississippi hinab, schleichen sich auf einen Friedhof, verirren sich in einer finsteren Höhle...
Jugendliche des freien Theaters Tempus Fugit und des Jugendchors Lörrach spielen die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn als Musiktheater für Kinder. Unterstützt werden sie dabei von Lörracher Schulklassen und einer prominent besetzten Live-Band. Eigens für diese erste Eigenproduktion der Spielburg-Reihe im Burghof Lörrach hat Karin Maßen, Regisseurin von Tempus Fugit, die Stückvorlage neu erarbeitet. Annegret Brake, Leiterin des Kinder- und Jugendchors, hat die Musik zu Mark Twains Klassiker der Weltliteratur komponiert. Auf der Bühne entsteht eine Abenteuergeschichte, die Lust auf Neues und Unbekanntes macht – und das Leben als ein immer neu zu entdeckendes Abenteuer zeigt.

„Das ist ein Leben: Man muss morgens nicht aufstehen, nicht zur Schule, muss sich nicht waschen oder ähnliche Dummheiten.“ (Aus: Mark Twain. Tom Sawyer)

Eine Produktion der Burghof Lörrach GmbH 2006

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Zitate der HebelschülerInnen

Tolle Zeit, viel Spaß

War interessant, musste mich konzentrieren

Es ist anstrengend, aber es wird sicher lohnen

Den Dampfer zu machen war ziemlich schwierig

Spannende, tolle Geschichte

Die Spiele waren super (Hamster, Haku-Maku)

Die Schauspieler und Frau Maßen sind perfekt, waren sehr nett, hilfsbereit, sehr geduldig
Helfen einem auch, wenn man nicht so schnell kann

Schade, dass Tom nicht öfter bei den Proben war

Die haben uns alles beigebracht

Ich hab mir die Proben ganz anders vorgestellt

Erst mal hab ich gedacht es wird bestimmt langweilig, doch nach der ersten Probe habe ich gemerkt, dass es interessant ist und viel Spaß macht

Ich finde es schwierig, wenn neben uns eine andere Szene spielt und wir nicht zuhören dürfen

Wenn ich mir bei den Theaterproben vorstelle vor so vielen Leuten was vorzuführen kriege ich so ein richtig schönes Kribbeln in dem Bauch

Das mit dem Theater macht mich ganz aufgeregt, dass ich gar nicht mehr schlafen kann
So richtig kann ich mir das noch gar nicht vorstellen

Würde gern noch etwas üben, damit ich ja keinen Fehler mache

Ich weiß gar nicht ,wie das ist, wenn ich das Nebelhorn spielen muss, ob es nicht lächerlich ist

Ich bin aufgeregt, aber ich versuche mich trotzdem zu konzentrieren

Zuerst konnte ich mir gar nicht vorstellen, dass aus all den Spielen ein Theaterstück wir, doch jetzt ist es gewachsen

Wir sind ja nur die Menge und trotzdem bin ich total aufgeregt

Was ist, wenn bei der Aufführung was schief geht?

Als Erstes konnte ich meinen Satz nicht und jetzt kann ich es sooo laut sagen

Ohne die engagierte Mitarbeit und die Begeisterung der Klassenlehrerinnen Uta-Maria Lahr (Klasse 4b) und Stefanie Glajcar (Klasse 4a) wäre diese Kooperation nicht möglich gewesen, dafür danken wir ganz herzlich.

Dank auch an alle SchulleiterInnen der Kooperationsschulen
Hebelschule Lörrach
Hauswirtschaftliche Schulen Lörrach
Kaufmännische Schulen Lörrach
Hans-Thoma Gymnasium
für Ihre Unterstützung, Absprachen
und an alle in „Mit-Leidenschaft“ gezogenen LehrerInnen aller Schulen aus Lörrach, Weil, Rheinfelden, Efringen-Kirchen bis Müllheim.
 

 
   
  Presse
   
  Badische Zeitung vom Donnerstag, 18. Mai 2006

Ein Schlingel, wie er im Buche steht

Bei der Premiere von “Tom Sawyer und Huckleberry Finn” im Lörracher Burghof standen auch Viertklässler auf der Bühne

Tom Sawyer ist ein Schlingel, wie er im Buche steht. Aus dem ungeliebten Zaunstreichen vor Tante Pollys Haus macht er im Handumdrehen ein florierendes Tauschgeschäft, und mit dem Landstreicherjungen Huckleberry Finn begibt er sich eines Nachts sogar auf den finsteren Friedhof, um sich dort mit Hilfe einer Katze aller Warzen zu entledigen.

Trotzdem: Mark Twains Titelhelden, wie ihn Matthias Meier jetzt in dem gleichnamigen Musiktheater gibt, gewinnt man ziemlich schnell lieb. Er hat es zwar faustdick hinter den Ohren, aber das Herz auch auf dem rechten Fleck. Seinen Freunden ist er ein echter Freund auf den man sich verlassen kann. Und eigentlich lebt er ja bloß die Wünsche aus, die jedes Kind insgeheim einmal hegt, wie die Schule zu schwänzen und auf Schatzsuche zu gehen. Mit diesem Tom Sawyer können sich die Kinder identifizieren, und auch die Jugendlichen, denn in seinem unbeholfenen Werben um Becky wird auch die Liebe thematisiert.

Mit einem richtig schönen Kribbeln im Bauch sind vor allem die Jüngsten bei der Premiere von “Tom Sawyer und Huckleberry Finn” am Dienstagabend im Lörracher Burghof auf die Bühne gegangen und haben gespürt, dass man gar nicht zu den Piraten muss, um ein Abenteuer zu erleben. Theaterspielen kann auch ein Abenteuer sein, zwar nicht so gefährlich wie das von Tom und Huck auf der Insel, aber aufregend und spannend. Vor allem, wenn man als Viertklässler und Theaterneuling nicht etwa in einer Schulaula, sondern neben den älteren Spielern von Hans-Thoma-Gymnasium oder den Hauswirtschaftlichen und Kaufmännischen Schulen und den Beinahe-Profis von Tempus fugit in einem großen Haus wie dem Burghof agieren darf.

Bravourös schlugen sich die Schüler der Klassen 4a und 4b der Hebelschule in der ersten Eigeninszenierung der Reihe Spielburg im Burghof. Neben Kindern mimten sie auch Kulissen, formierten sich blitzschnell zu einem Schiff, um andere Darsteller über den Mississippi zu bewegen, oder schufen Atmosphäre wie als Grabsteine in der schaurigen Friedhofszene. Immer galt es, zu schauen, wo man als nächstes auftreten musste, denn Regisseurin Karin Maßen ließ den kompletten Burghof bespielen. Nicht nur die Bühne, die da stand, wo sonst die Zuschauer sitzen, sondern auch die Unterbühne, die Gänge neben den Rängen oder die Empore. Als von dort oben der Jugendchor Lörrach einen Choral anstimmten, wähnte man sich in eine Kirche versetzt. Man befand sich als Zuschauer eigentlich immer mitten drin im Geschehen.

Von Toms Ärger mit Tante Polly bis zur Mordgeschichte und zur Schatzsuche in einem Höhlenlabyrinth steckte in der bilderreichen Bühnenfassung von Karin Maßen Trauriges und Lustiges aus dem Romanklassiker. Für eine Geschichte, die sich zur Zeit der Mississippi-Raddampfer abspielte, waren Sound und Musik der Live-Band ziemlich modern. Annegret Brake hatte sie wunderbar und zum Stück passend komponiert. Zusammen mit den großartigen Regieeinfällen, gelungenen Bühnenbildern und der durchweg stimmigen Verkörperung der Rollen durch die Mitwirkenden machten sie diese Spielburg-Eigenproduktion zu einem wunderschönen Theatererlebnis für Jung und Alt, was mit tosendem Applaus belohnt wurde.

Barbara Ruda


Oberbadisches Volksblatt vom 13. Mai 2006

Vom Wunsch nach Abenteuern

Burghof-Eigenproduktion Tom Sawyer als Musiktheater / Regie: Karin Maßen

Von Gabriele Hauger

Lörrach. Weltbekannt, und noch immer gerne gelesen: Die Geschichte der Freunde Tom Sawyer und Huckleberry Finn kennt fast jedes Kind. In Form eines Musiktheaters kommt der Klassiker von Mark Twain nun als Eigenproduktion auf die Burghof-Bühne. Regie führt Karin Maßen, die auch eine eigene Bühnenfassung geschrieben hat. Wir trafen die rührige Theater-Frau mitten in den Proben, umgeben von über 100 Kindern und Jugendlichen, die an dem Stück beteiligt sind: Das Freie Theater Tempus fugit gehört ebenso dazu wie der Jugendchor und eine Band, aus Lörrach sind die Theater AG der Hauswirtschaftlichen und Kaufmännischen Schulen, der Theaterkurs des Hans-Thoma-Gymnasiums und zwei Klassen der Hebelschule mit dabei. Die Gruppen haben jeweils für sich seit Oktober geprobt, am Ende wird das Ganze zusammengeführt.

Die Geschichte um Tom und Huckleberry fasziniert wohl jedes Kind und jeden Jugendlichen, ist sich Karin Maßen sicher. Schließlich steckt so ziemlich alles darin, was Heranwachsende umtreibt: Liebe, Verrat, der Wunsch, einfach mal abzuhauen, ein Abenteuer und eine Schatzsuche sowie die Sehnsucht nach Geborgenheit. Die wichtigsten Stationen des Buches wie der Mord und die Flucht auf die Insel wurden beibehalten. Wichtiges neues Element ist die Musik, komponiert von Annegret Brake. Alle Kinder und Jugendliche werden in das Stück miteinbezogen. Die Handlung ist kein bisschen eintönig, so Maßen. Skurril, lustig, spannend, traurig geht es auf der Bühne zu - eben wie im richtigen Leben.

Kreativ sei es auch beim Bühnenbau zugegangen, betont die Regisseurin. In einem gemeinsamen Prozess mit dem Burghof-Techniker Marc Searl wurden Ideen zu Bühne und Licht entwickelt. Auf aufwändige Kulissen wird verzichtet, die Kinder schaffen selbst die Atmosphäre und Szenerie, in die die Handlung eingebettet ist.

Wer die Abenteuergeschichte im Burghof sehen möchte, sollte sich sputen. Die Kartennachfrage ist groß. 3 16. Mai, 18.30 Uhr (Premiere), 17. und 19. Mai, 11 und 18.30 Uhr; Zusatzvorstellung: 18. Mai, 11 Uhr, im Burghof
 

   
 
   
  Fotos
   
  Am 27. April 2006 an den Isteiner Schwellen
   
 

 

 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

Bei den Proben am 16. Mai 2006:

   
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 
 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

Fotos: Thomas Quartier

   
 
 
Es spielen:
 
 
SpielerInnen der Hebelschule
 
Klasse 4a
 
Klasse 4b
 
Mustafa Can Bouyrukcan Flamur Behljulji
Simon Dänel Denis Buda
Tiago Fiahlo Christian Eisele
Simon Geyer Fabio Miguel Fernandes de Freitas
Giuseppe Giaccone Marvin Kühndorf
Sven Klasser Alwyn Jonas Lehmann Martos
Julian Lacher Lukas Oesterlin
Jonas Linkerhägner Soner Yücel Özmay
Giuseppe Macula Michael Plagge
Yannick Meusel Lucian Andres Preis
Theodor Jakob Müller Grischa Räuber
Hendrik Jürgen Nelis Bernhard Roth
Fabio Randazzo Mancione Mario Scalone
Marcel Rüdiger Felix Schmidt
Fabio Scalone Yannik Stöcklin
Tom Trapp Katharina Birk
Rosa Magdalena Gulde Nazil Cetiner
Caroline Tamami Holick Jana Engel
Concetta Imbrogiano Ilknur Ikbal Evcek
Anastassia Korolenko Lisa Marbel Hofhansel
Emmy Le Blerina Krasniq
Yekta Özgür Nadine Kuret
Mariella Scarpinato Mirjeta Shabani
Annika Jennifer Scheer Isabell Dorothee Spöri
Paulina Spitzer  
   
Jugendchor 14aufwärts
 
Mirjam Rudolph Lena Salach
Larissa Feger Nele Salach
Bernadette Tshiang Charlotte Oehler
Klara Oehler Anna Windhausen
Jana Heucher Mirle Schicha
Marike Schicha Alexandra Kerrom
Naomi Abukha Jule Bieg
Jessica Görgen Julia Huber
Sinja Reissmann Franziska Heindl
Dilbahar Askari Rebekka Raw
   
Personen
 

Matthias Meier  

Tom Sawyer
Martin Knoll Gerichtsdiener
Lena Knobloch Chorleiterin, Gesang
Nicole Kessler Tante Polly
Robin Klimkait Roger Harper
Eliane Wagner  Tochter Bürgermeister
Linda Wölfle Freundin von Amy/Verteidigerin
Ellen Kessler  Frau Thatcher
Lea Schmidt Maggy (Kindermädchen von Thatchers)
Susanne Beitinger Hausmädchen / Bürgermeister
Lena Philipp  Mary Austin
Aline Frankenberg Freundin von Amy
Leonie Reissner Pfarrerhaushälterin
Amelie Tittel  Freundin von Becky / Chorleiterin
Dilek Aurich Frau Bürgermeister
Linda Sepp Becky Thatcher
Felix Banholzer Huckleberry Finn
Stephan Stock Doktor Robinson / Pfarrer
Ric Weisser Indianer Joe
Maren Walter  Amy Lorenz
Isabelle Schöchlin Bettlerin
Yvonne Hoppe Lehrerin Dobbins
Kristofer Gudmundsson Muff Potter
Sina Böhringer  Mary  
Laura di Renzo Frau Harper
Sonja Summ Nonne/Staatsanwalt
Christian  Seider Bürgermeister
Brian McKenna  Sid Sawyer
Natalie Pfeiffer Lehrerin Dobbins/Tanz
Julia Araguas  Witwe Douglas
Maurizio Graubner Ben Thatcher
Chanan   Probenhilfe
Arkadius Olek  Richter Thatcher
   
Regie und Gesamtleitung Karin Maßen
Text Karin Maßen nach dem Roman von Mark Twain
   
Musikalische Gesamtleitung & Komposition Annegret Brake
   
Musiker Henry Uebel
  Cyril Lützelschwab
  Daniel Vogel
   
Regieassistenz Bernhard Greif
Probenhilfe Silvia Höhne
   
Technische Betreuung Burghof Lörrach
   
Plakatgestaltung Simon Stotz
Programm Britta Rechlin
Kostüme Laura Löffler
  Lilian Maßen
Requisiten Tempus fugit
Fotos Thomas Quartier
   
Organisation / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Burghof Lörrach
  Birgit Degenhardt
  Mathis Meyer
  Anna Kaufmann
 
Tempus fugit dankt:
  • dem Burghof Lörrach
  • der Stadt Lörrach und der Stadt Rheinfelden
  • allen Sponsoren und Paten

Gefördert vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport über den Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V.

 
 
 

 

 

 

IMPRESSUM

 

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