aktuelle Inszenierung:

Tempus fugit - Jugendtheater Lörrach III

   
 
 

Miembe oder:
Mangopflanzen wachsen nicht überall

(2005)

Eine Eigenproduktion nach dem Buch von
Henning Mankell: "Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt".

Regie: Karin Maßen, Matthias Meier
 

 

   
   
  > zum Stück / zum Wettbewerb
   
  > zur Gruppe
   
  > Presse
   
  > Fotos von den Proben
   
  > Die Personen
   
 
  zum Stück / zum Wettbewerb:

Miembe oder: Mangopflanzen wachsen nicht überall

Ein Theaterstück mit Musik

Bundesweit wurden dieses Jahr alle weiterführenden Schulen, Theater AGs, freie Theatergruppen (mit SchülerInnen und Schülern allgemein und berufsbildender Schulen) in Deutschland zu der Beteiligung an dem Wettbewerb „Aids on Stage“ von Plan International mit Unterstützung des Bundesgesundheitsministerium eingeladen.
Ziel des Wettbewerbs ist es, Jugendliche zu motivieren, sich möglichst eigenständig und intensiv mit der Problematik AIDS auseinander zu setzen.
Dies ist eine Reaktion auf die Haltung vieler Jugendlicher in Deutschland, für die AIDS kein Thema mehr ist . Eine Folge davon ist die rapide Zunahme der HIV- Infektionen.

Aufgabe war es, aus dem Buch von Henning Mankell „Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt“ ein Theaterstück zu entwickeln, das auch einen deutlichen Deutschlandbezug aufweisen soll.

Ausgehend von der Lektüre der Buchvorlage Mankells war sich das Tempus fugit Jugendtheater III (12 SpielerInnen aus den verschiedensten Schulen aus Stadt und Kreis Lörrach im Alter von 14- 17 Jahren) sehr schnell einig, da mit machen zu wollen. Erst während des Arbeitsprozesses wurde allen klar, wie schwierig es ist, das Thema Aids auf die Bühne bringen zu wollen.
Neben weiteren Recherchen anhand von Aufklärungsbroschüren, Zeitungsartikeln, führten die TeilnehmerInnen Gespräche mit Beteiligten in Hilfsorganisationen in Deutschland und in Afrika, mit Aidsforschern und Ärzten, um eigene Wissenslücken zu füllen.
Gleichzeitig wurde allen bewusst, wie nah das Thema tatsächlich geht, wie stark es eine innere Beteiligung und große Offenheit notwendig macht.
So wurde die Arbeit an dem gemeinsam erarbeiteten Stück auch eine sehr persönliche Erfahrung für alle Beteiligten.

Aus dieser Erfahrung heraus fand die Gruppe zu einem theatralen Ansatz, der an das persönliche Erleben anknüpft.
Die SpielerInnen tauchen ein in die Wünsche und Hoffnungen von Kindern, Müttern und Vätern, Jugendlichen. Hier und dort!
So wird z.B. eine Szene, die das bewusste Herunterspielen der Problematik illustriert, mit einer Szene konfrontiert, in denen das Kind einer an Aids erkrankten Mutter die brennende Frage nach dem „Warum“ stellt.
Szenen, Bilder und Musik (Martin Kutter: Trommeln und Percussion) geben den ZuschauerInnen auch Raum für eigene Assoziationen.


War es anfänglich die Begeisterung für die schriftstellerische Leistung Mankells, die die Gruppe zum Mitmachen angespornt hat, so wurde im Lauf der Arbeit die Auseinandersetzung mit dem Thema AIDS selbst zu dem Motor der gemeinsamen Arbeit.
Fast alle der an dem Entstehungsprozess beteiligten Jugendlichen sagen von sich, dass sie erst jetzt, in der kreativen Auseinandersetzung, einen persönlichen Bezug zu dem Thema AIDS gefunden haben, der ihnen die Eigenverantwortung, die Tragweite und das Ausmaß der Problematik klar macht.

 

 
  zur Gruppe:

Es spielen 11 Mädchen und ein Junge im Alter von 14 – 17 Jahren. Alle sind Schüler von verschiedenen weiterführenden Schulen aus Stadt und Kreis Lörrach.
Bis auf zwei Neuzugänge arbeitet die Gruppe schon seit mehreren Jahren miteinander und hat z.B. im letzten Jahr das Stück „WachTRäume“ in Lörrach und Weil aufgeführt.

 

 
  Presse:

Oberbadisches Volksblatt vom 2.11.2005

Mangopflanzen wachsen nicht überall

Lörrach. Die Premiere des Stückes "Miembe oder: Mangopflanzen wachsen nicht überall" im Kesselhaus von Weil am Rhein war ein Erfolg. Nun drückt Bundestagsabgeordnete Marion Casper-Merk dem Jugendtheater 3 von Tempus fugit die Daumen für den Wettbewerb "AIDS on Stage"
Zusammen mit mehr als 90 anderen weiterführenden Schulen und freien Theatergruppen nimmt Tempus fugit an dem vom Bundesgesundheitsministerium und Plan International ausgeschriebenen Wettbewerb " Aids on Stage" teil.
Unter der Anleitung von Karin Maßen haben sich die 14- bis 17jährigen Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis mit dem Thema Aids auseinandergesetzt. Sie haben mit Ärzten, einem Aidsforscher und Hilfsorganisationen gesprochen und den Umgang mit dem Thema in ihrem eigenen Umfeld diskutiert. Die Theaterarbeit zeigt in eindrücklichen Szenen, wie nahe das für viele inzwischen ferne Thema Aids den Jugendlichen und ihren Eltern ist. Ausgangspunkt für die Inszenierung war das Buch "Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt" des schwedischen Autors Henning Mankell, indem dieser seine
Begegnungen mit an Aids erkrankten, jungen Eltern beschreibt.
Die Preisträger des Wettbewerbes werden im Rahmen einer Pressekonferenz am 29. November, anlässlich des Weltaidstages, von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt in Berlin bekannt gegeben. Die Aufführung ihres Stückes in einem Berliner Theater und Geldpreise erwarten die drei besten Theatergruppen des Wettbewerbs.


Oberbadisches Volksblatt vom 21.10.2005

Zerstörerische Tragik

Tempus fugit setzt sich engagiert mit Aids auseinander

Von Dorothea Gebauer

Weil am Rhein/Lörrach. Als Zuschauer ist man am Ende bestürzt und wachgerüttelt. Die jungen Schauspieler des Jugendtheater 3 von Tempus fugit Lörrach erreichen mit „Miembe oder Mangopflanzen wachsen nicht überall", dass man von einem Thema wirklich berührt wird, das ansonsten abstrakt bleibt: Aids, seine Folgen für die Gesellschaft und den einzelnen werden plastisch gemacht, die fatalen Auswirkungen ins helle Licht geholt.

Dass man sich- vor der schauspielerischen Umsetzung gedanklich und emotional mit dem schwierigen Thema auseinandergesetzt hat, wird schnell deutlich. Assoziationen, lebhaft geführte Monologe und Dialoge zeigen, was alles zu verdauen war und dass etwas im wahrsten Sinne des Wortes einverleibt wurde.

Gelungen wird umgesetzt, wie mit Tabuthemen umgegangen wird: Leugnen, Bagatellisieren, sich hinter Allgemeinplätzen verstecken - das sind Haltungen, die in szenisch wechselndem Spiel eindrücklich dargestellt werden.

Unterschwelliger Rassismus, wenn es um Afrika und Aids geht, wird genial zum Thema gemacht. „Drei kleine Negerlein" wird laut und aggressiv steigernd gesungen, farbige Puppen liegen überall auf der Bühne und werden zu lebendigen Figuren.

Attackiert werden Gleichgültigkeit und lodernde Angst, weil man sich bedroht fühlt. Und dann ist da immer auch die Abwehr, die aus der Hilflosigkeit kommt: „Ich hasse Bilder von allem, was nicht schön ist," sagt einer der Protagonisten. „Bleib hier, wenn du unbedingt Arzt werden willst, du musst nicht nach Afrika", äußert eine Mutter, die die Verantwortungsübernahme ihrer Tochter nicht ernst nimmt. „Ich will wissen, woher diese Krankheit kommt," so ein anderer jugendlicher Spieler in der Hoffnung, dass rationale Erklärungen die Angst mindern helfen.

Am Ende der gelungenen Interpretation macht sich bleierne Trauer breit, setzt sich die Erkenntnis durch, wie zerstörerisch diese Krankheit ist: Sie zerstört Beziehungen, Hoffnungen, Chancen. Noch hat man keinen Weg gefunden, damit umzugehen.


Badische Zeitung vom Freitag, 21. Oktober 2005

Fragen für den Heimweg

Tempus fugit inszeniert „Miembe oder: Mangopflanzen wachsen nicht überall“ in Weil und Lörrach

Elf blutjunge Mütter und ein Vater betreten mit ihren schwarzen Babies die Bühne, singen ihnen Lieder, erzählen Geschichten. Dass diese Normalität nur simuliert ist, macht eine Stimme aus dem off klar, die „die Krankheit“ ins Spiel bringt. Als Beitrag zum Wettbewerb „Aids on Stage“ der Hilfsorganisation Plan International, haben die Schülerinnen des Tempus fugit Jugendtheater 3 unter Leitung von Karin Maßen das Stück „Miembe oder: Mangopflanzen wachsen nicht überall“ erarbeitet, das im Weiler Kesselhaus Premiere hatte.

Erste Anregungen dazu gab ein Buch von Henning Mankell, „Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt“, in dem er von seinen Gesprächen mit Aidskranken in Uganda berichtet. Um HIV und Aids fundiert auf die Bühne zu bringen, ließen die Jugendlichen Aufklärungsbroschüren, Zeitungsartikel und sogar das Expertenwissen eines Medizinprofessors in ihre Vorbereitung einfließen.

Die afrikanischen Dorfbewohner in dem Stück fangen nacheinander an, den stummen Kindern Fragen zu stellen, die man eigentlich nicht aussprechen darf: Wo kommt es her, wer ist schuld und warum ich? Die Wünsche, Hoffnungen und Befürchtungen der jungen Eltern kreisen um die Seuche HIV, die ihre Umgebung fest im Griff hat – etwa bei der älteren Schwester, die nicht mehr zur Schule gehen kann, seit sie zur Ersatzmutter ihrer Geschwister mutiert ist. Infizierte Männer versuchen, „es“ mit Methoden loszuwerden, die die weitere Ausbreitung der Seuche garantieren: „Man muss mit einer Jungfrau schlafen, habe ich gehört.“

Diese Ahnungslosigkeit der Afrikaner, die wir gern mit einer Mischung aus Mitleid und Verachtung betrachten, wird im Stück zum Spiegelbild unseres eigenen Umgangs mit Aids: „Was geht mich das an? Ich hasse Bilder von hässlichen Dingen!“, versucht eine deutsche Schülerin das Thema auf Distanz zu halten und weiß doch, dass „es“ nicht nur die Afrikaner auf den Zeitungsbildern trifft, sondern auch Menschen im eigenen Land. „Aber die, die es bei uns betrifft, versuchen sich zu schützen. Glaube ich.“ Wie, das weiß sie auch nicht genau. Durch ständigen Wechsel zwischen Nöten und Wünschen junger Afrikaner und Europäer schärft die Theatertruppe doppelt das Bewusstsein der Zuschauer: Die Aids-Tragödie im armen Süden rückt in greifbare Nähe, und die tragische Situation der afrikanischen Familien führt vor Augen, was uns selbst blühen kann, wenn wir so tun, als existiere die Krankheit hier schon nicht mehr.

Tatsächlich nehmen auch in Europa die Neuinfektionen seit Jahren wieder zu – nicht zuletzt, weil junge Menschen glauben, Aids sei nur noch ein Problem armer Länder. „Doch Aids ist immer noch unheilbar und kann jeden treffen, der sich nicht schützt.“ Diese Botschaft wird glaubwürdig transportiert durch gute bis s hervorragende schauspielerische Leistungen, ein einfaches, schönes Bühnenbild und die sensible Percussion-Begleitung von Martin Kutterer. Doch das größte Lob gilt der Entscheidung, mit einem offen angelegten Stück dem Publikum statt vorgestanzter Antworten eine Menge Fragen mit auf den Heimweg zu geben.

Jan Fredriksson

Der Sonntag vom 16. Oktober 2005

Die neue Sorglosigkeit

„Aids on Stage“: Schüler befassen sich mit dem Schicksal HIV – Infizierter

Von Frank Zimmermann

Der Zeitpunkt für den Schulwettbewerb „Aids an Stage", den das Bundesgesundheitsministerium und das Kinderhilfswerk Plan initiiert haben, ist angesichts der jüngsten Statistik günstig gewählt: Die Immunschwäche Aids scheint in Deutschland wieder auf dem Vormarsch zu sein. Im ersten Halbjahr 2005 ist die Zahl der neu erkannten HIV-Infektionen im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent gestiegen.

Gemeldet wurden laut Robert-Koch-Institut in den ersten sechs Monaten des Jahres 1164 Neuinfizierte. Ende 2004 lebten in Deutschland 35 000 HIV-infizierte Männer, 9 500 Frauen und 300 Kinder, 700 Menschen starben.

Basierend auf dem Buch „Ich sterbe, aber die Erinnerung bleibt" des schwedischen Bestsellerautors Henning Mankell, das das Schicksal Aids-Kranker und ihrer Familien in Afrika thematisiert, sollen Jugendliche für „Aids on Stage" ein Theaterstück über die Krankheit und ihre Auswirkungen entwickeln. Auch das Jugendtheater Tempus fugit - 12 Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 17 Jahren aus dem Landkreis Lörrach - nimmt an dem Wettbewerb teil. Premiere hat das Stück „Miembe oder Mangopflanzen wachsen nicht überall" am kommenden Mittwoch im Kesselhaus in Weil.

Für den Anstieg der Neuinfizierten-Zahlen machen Experten eine neue Sorglosigkeit verantwortlich. „Man konnte schon vor zwei Jahren einen Anstieg der Syphilis-Erkrankungen feststellen", erklärt etwa Ulrike Hoffmeister, Geschäftsführerin der Freiburger Aids-Hilfe. „Das ist ein Zeichen dafür, dass keine Kondome benutzt werden. Ein Anstieg von HIV-Infektionen folgt dann meist kurz darauf."

„Sehr weit weg"

Auch die jugendlichen Theaterschauspielerinnen wollen eine gewisse Sorglosigkeit in ihrer Generation ausgemacht haben. Während in den vergangenen beiden Jahrzehnten eine breit angelegte Aufklärungskampagne, Schreckensmeldungen und -szenarien die Öffentlichkeit alarmierten, ist Aids heute nur noch ein Randthema in den Nachrichten. „Im Alltag begegnet einem das Thema Aids eigentlich überhaupt nicht", sagt die 16-jährige Elisa Müller aus Lörrach. „Es ist schon sehr weit weg von einem, man macht sich kaum Gedanken darüber und denkt, dass es einem selbst nicht passieren kann."

„Vor zehn, 15 Jahren war klar, dass man seinen ersten Partner fragen wird, aber heute ist das überhaupt kein Thema mehr unter den Jugendlichen", weiß aus vielen Gesprächen auch Tempus-fugit-Regisseurin Karin Maßen. Ihre Einschätzung: „Keiner in der Gruppe würde sich jemals trauen, den Freund nach Aids zu fragen." Zwar werde die tödliche Immunschwäche im Biologie-Unterricht behandelt und das Thema auch kurz im Religions- und Ethikunterricht gestreift, so dass sich die Schüler „aufgeklärt" fühlen, eine Debatte über gesellschaftliche Relevanz gebe es aber fast nicht, so die einhellige Meinung der jungen Schauspieler. Ein Grund für die Sorglosigkeit vieler Menschen mag sein, dass HIV-Infizierte dank virenhemmender Medikamente heute viel länger leben können als früher, glaubt auch die 16-järige Anna Kalusok aus Weil am Rhein. „Man stirbt heute eben nicht mehr so schnell daran."

Durch monatelange Recherchen, durch Lektüre und viele Gespräche, auch mit Fachleuten wie dem Vater einer Schauspielerin, der in der Aids-Forschung arbeitet, hat sich die Haltung der jugendlichen zum Thema gewandelt. Die 15-jährige Verena Sepp aus Weil sagt: „Ich habe mir nie weiter Gedanken gemacht, nur ab und zu, wenn etwas in der Zeitungstand oder im Fernsehen kam. Wenn man dann etwas o behandelt, macht man sich schon Gedanken."

Henning Mankell wird in seinem Buch bisweilen sehr zornig - wenn er darüber nachdenkt, wie würdelos der Westen, insbesondere die reiche Pharmaindustrie, die die wirksamen Medikamente vorenthält, mit dem Schwarzen Kontinent umgeht. „Die Medikamente müssen für alle frei erhältlich sein", finden auch die jungen Schauspieler von Tempus fugit. Dennoch versuchen sie nur ab und an, zu kritisieren oder zu provozieren, etwa wenn es um die Rolle der Kirche geht, die sie ins Stück eingebaut haben. Sie wollen in ihrem Spiel authentisch, aber nicht wertend sein, die Situation in Afrika mit der in hier zu Lande vergleichen, weil sie Aids ins Bewusstsein der Zuschauer holen wollen. Vor allem in das ihrer Altersgenossen.


Oberbadisches Volksblatt vom 15.10.2005 

Thema Aids ist aktueller denn je

Premiere: Jugendtheater 3 Tempus fugit

Lörrach/Weil am Rhein. „Miembe oder: Mangopflanzen wachsen nicht überall - diese Eigenproduktion nach dem Buch von Henning Mankell „Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt" zeigt das Jugendtheater 3 von Tempus fugit. Premiere ist am 19. Oktober im Weiler Kesselhaus.

Das Stück wurde für einen Wettbewerb von PLAN International und dem Gesundheitsministerium entwickelt. Es gibt zwei Aufführungen in Weil am Rhein im Kesselhaus und drei im Alten Wasserwerk in Lörrach. Musikalisch wird das Stück begleitet von dem Musiker Martin Kutterer - Trommel und Percussion.

Das Thema Aids ist brandaktuell, da die Zahl der Neuinfizierten in Deutschland ständig steigt. Bundesweit wurden dieses Jahr alle weiterführenden Schulen, Theater AGs, freie Theatergruppen in Deutschland zu der Beteiligung an dem Wettbewerb „Aids on Stage" eingeladen. Ziel des Wettbewerbs ist es, Jugendliche zu motivieren, sich mit der Problematik Aids auseinander zu setzen. Aufgabe war es, aus dem Buch von Henning Mankell „Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt" ein Theaterstück zu entwickeln.

Ausgehend von der Lektüre der Buchvorlage Mankells war sich das Tempus fugit Jugendtheater III sehr schnell einig. mitmachen zu wollen.

Neben weiteren Recherchen anhand von Aufklärungsbroschüren und Zeitungsartikeln führten die Teilnehmer Gespräche mit Beteiligten in Hilfsorganisationen in Deutschland und in Afrika, mit Aidsforschern und Ärzten, um eigene Wissenslücken zu füllen.

Die Spieler tauchen ein in die Wünsche und Hoffnungen von Kindern, Müttern und Vätern, Jugendlichen. 
 

 
   
  Fotos von den Proben
 

 

 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

Fotos: Thomas Quartier

   
 
 
Die Personen:
 
 
Miriam Elisa Müller
Aaliyah Ann-Kathrin Fischer
Christine Sarah Pross
Victoria Katharina Dreher
Jana Julia Schweizer
Lea Anna Kalusok
Naomi Melanie Wolf
Aida Verena Sepp
Maya Robin Klimkait
Amla Elena Pinna
Suhila Ellen Kessler
Nahom Robin Hörth
   
Musik  
Komposition und Aufführung Martin Kutterer
   
Stimmen Stefanie Klimkait
Stefan Maßen
Andrea Casabianchi
Matthias Meier
Stephan Stock
Britta Rechlin
   
Regie Karin Maßen, Matthias Meier
   
Assistenz Natalie Schmidt
   
Textbearbeitung Karin Maßen und Gruppe
Dramaturgie Karin Maßen
Licht- Tontechnik Andre Kulawik
Plakat Simon Stotz
Programmheft Britta Rechlin
Fotos Thomas Quartier
Martin Schulte-Kellinghaus
Probenassistenz Ric Weisser
Stephan Stock
Bernhard Greif
Produktionsleitung Ric Weisser
Kostüme Laura Löffler
Sponsoring Benjamin Kraus
Johannes Maßen
 
 
 

 

 

 

IMPRESSUM

 

webmaster@fugit.de